16. AUGUST 2018

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Smarte duale Lösung


Technik/Wasserstrahlschneiden

Mit Industrie-4.0-integrierten Wasserstrahl-Schneidsystemen in Kombination mit aktiver Applikationsberatung erleichtert der österreichische Spezialist Herstellern den Einstieg in eine intelligente, voll automatisierte Produktion.
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Die Digitalisierung stellt Unternehmen auch in der Fertigung vor enorme Herausforderungen. Viele haben sich das Thema IIoT (Industrial Internet of Things) auf die Fahnen geschrieben, doch ihnen fällt der Einstieg in diese neue Welt schwer. Grund genug für den österreichischen Wasserstrahl-Spezialisten STM IIoT mit einer Kombination aus M2M-fähigen (machine to machine) Hochleistungssystemen und ganzheitlicher Applikationsberatung den Einstieg auch für kleine und mittlere Betriebe zu ermöglichen. Die Erfolgsformel: STM-Anlagen sind bereits seit Jahren M2M-fähig und ermöglichen den Datenaustausch über alle aktuell möglichen Schnittstellen. Dafür sorgt zum einen die Smartcut- Software, die einen komplexen Datenaustausch mit Arbeitsvorbereitung, CRM- und Prozessleitsystemen ermöglicht. Zum anderen können die Anlagen an genormte Schnittstellen wie Profinet, Profibus, UDP-Protokoll oder OPC-Server angebunden werden, um sie mit anderen Schneidmaschinen, Bestückungsautomaten oder Robotern zu vernetzen.

Neben der technischen Flexibilität überwindet auch die produktive Flexibilität die Grenzen des bisher Möglichen. Denn mit STM-Wasserstrahl-Schneidanlagen können Materialien aller Art ohne Umrüstaufwand vollautomatisch und energieeffizient geschnitten werden – egal ob als Sonderanfertigung oder in Serie. Zusätzlich haben die Applikationsingenieure von STM im letzten Jahrzehnt profundes Know-how entwickelt, wie Produktionsdaten in einem mehr oder weniger offenen Netzwerk ausgetauscht und genutzt werden können. Sie helfen Betreibern von STM-Wasserstrahl-Schneidanlagen bei der Frage, wie und welche Daten mithilfe von STM-Anlagen intelligent verarbeitet werden können. Damit beweist STM, wie profitabel das Kaltschneideverfahren sein kann und macht gleichzeitig Change Management zu einer bewältigbaren Aufgabe.

Nachdem M2M bei STM bereits seit Jahren Standard ist, konzentriert sich das Unternehmen jetzt darauf, seinen Kunden mit einer maßgeschneiderten persönlichen Beratung die Steine auf dem Weg in das Industrial Internet of Things aus dem Weg zu räumen.

Interdisziplinärer Ansatz

Anders als bei Multikonzernen sind die Applikationsingenieure von STM darauf eingestellt, Kunden bei der Digitalisierung der Fertigung ›an die Hand zu nehmen‹ und interdisziplinär alle Möglichkeiten in puncto Datenaustausch und intelligente Datenverarbeitung auszuloten. Dazu werden die entscheidenden Parameter auf Basis von Effizienzstudien, Machbarkeits- sowie Kosten-Nutzen-Analysen erhoben, allen involvierten Abteilungen zugänglich gemacht und auf die Anlagenkonfiguration übertragen. So können künftig Faktoren wie Verschleiß, Energie- und Zeitaufwand automatisch antizipiert und optimiert werden. Das ist besonders effektiv, da STM die Zukunftsfähigkeit der Fertigung auch konstruktiv konsequent unterstützt. Dazu tragen die stromsparenden Antriebe und Führungen in Leichtbauweise ebenso bei wie energiesparende Komponenten wie LED-Beleuchtungen und eine hocheffiziente Stromversorgung. Beim Herzstück der Wasserstrahl-Schneidanlagen, der Hochdruckpumpe, sorgt das ausgewogene Verhältnis von Anschlussleistung zu Druck und Volumenstrom zudem für minimalen Energiebedarf.

Aber auch über den Energieaspekt hinaus ist Wasserstrahlschneiden ›powered by STM‹ eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle und obendrein noch überaus flexible Fertigungstechnik. In puncto Wirtschaftlichkeit überzeugt sie vor allem durch den hohen Automatisierungsgrad, minimale Werkzeugkosten sowie geringen Materialverlust. Die sonst übliche Nachbearbeitung durch thermische Verformung oder Grate fällt vollständig weg. Der Wartungsbedarf ist ebenfalls gering, Probleme können meist per Fernwartung schnell und kostengünstig gelöst werden. Eine ausgeklügelte Logistik mit kurzen Transportwegen garantiert den reibungslosen Betrieb.


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Ausgabe:
bbr 01/2018
Unternehmen:
Bilder:
STM

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