Federn ohne Fehler

Technik/Drahtbiegen

Bei der Herstellung von Schenkel,- Zug- und Stielösenfedern sowie Biegeteilen sind Wafios-CNC-Wickel-, Winde- und Biegemaschinen der Baureihe ›FMU‹ hilfreich. Mit vielen Verbesserungen ausgestattet, gibt es nun eine neue Generation dieser Baureihe.

18. März 2015

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich Maschinen der ›FMU‹-Baureihe von Wafios bei Draht verarbeitenden Betrieben als Maschinen mit hoher Universalität und Leistungsfähigkeit durchgesetzt.

Mit der neuen ›FMU 16‹, die im Drahtdurchmesserbereich von 0,40 bis 1,60 Millimeter, und der ›FMU 25‹, die im Bereich 0,80 bis 2,50 Millimeter arbeitet, werden im Schenkelfedernbereich Maschinen vorgestellt, die viele Neuerungen bieten. Ausgerüstet sind die Maschinen der neuen Baureihe in der Basisversion mit acht dynamischen und energieeffizienten CNC-Achsen.

Durch den modularen Maschinenaufbau können Maschinen der FMU-Baureihe mit 24 CNC-Achsen konfiguriert werden, um für die jeweiligen Kundenanforderungen optimal ausgestattet zu sein. Außerdem kann mit Hilfe moderner Überwachungs- und Regelungstechnik die Herstellung von Federn ohne Fehler gewährleistet werden.

Als grundlegende Neuerung im Vergleich zu den Vorgängermodellen ›FMU 1.2/1.7‹ und ›FMU 2.2/2.7‹ kann die komplette Überarbeitung der Steuerung gesehen werden. Über einen übersichtlichen 21,5 Zoll großen Multitouch-Monitor wird der Bediener durch eine vereinfachte Werkzeugeingabe bei Standardwerkzeugen geführt.

Einfach programmiert

Durch das neue Programmiermodul Wafios-›Easy-Tab‹ werden einfache Programmierfolgen vorgegeben, die die Programmeingaben reduzieren und deutlich die Einrichtzeit verkürzen. Der Bediener kann so laut Wafios zum ersten Mal geometrische, technologische und achsspezifische Eingaben und Korrekturen auf einer einzigen übersichtlichen und neu gestalteten Eingabemaske einsehen und einfach ändern.

Höhere Betriebssicherheit

Mit der neuer Antriebstechnik in Verbindung mit dem von Wafios entwickelten Energie-Effizienz-System können darüber hinaus einzelne Antriebe im Bedarfsfall abgeschaltet werden. Nicht benötigte Baugruppen können platzsparend und sicher an der Maschine geparkt werden.

Erstmalig ist bei der FMU 16 und der FMU 25 auch eine Ablaufsimulation mit Kollisionskontrolle und Produktions- und Taktzeitberechnung verfügbar. Die Maschine behält über den spannungslosen Zustand die Position aller Achsen. Durch Motoren mit modernsten Gebersystemen entfallen die bislang in den Achsen notwendigen Pufferbatterien.

Wartungsarbeiten werden hierdurch vereinfacht und die Betriebssicherheit erhöht. Die Möglichkeit der Werkzeugwiederverwendung von Vorgängermodellen sichert darüber hinaus die Kompatibilität innerhalb bestehender Produktionen ab. Durch höchste Flexibilität ermöglichen die FMU 16 und FMU 25 die Produktion eines großen Teilespektrums. Eingesetzt werden die Maschinen zur Herstellung von Produkten unter anderem in den Bereichen Automotive und Zweirad-Industrie, Weiße Ware und Elektroindustrie sowie in den Bereichen Maschinenbau und Medizintechnik.

Einstieg in die FMU-Technologie

Die Kundenanforderungen stets im Blick, wurden mit den neuen Modellen FMU 16 und FMU 25 Maschinen entwickelt, die neben hohen Ausbringungsmengen und einer einfachen und übersichtlichen Programmierung auch das Kriterium Investitionskosten im Fokus haben.

Egal ob mit den Acht-Achsen-Einstiegsmodellen oder den, dank Modulbauweise, erweiterbaren Ausbaustufen bis 24 CNC-Achsen, der Einstieg in die FMU-Technologie bleibt auch aus preislicher Sicht im Rahmen.

Erschienen in Ausgabe: 02/2015