17. FEBRUAR 2019

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Werkzeugmaschinenmarkt in Italien bleibt stabil


Der Ucimu-Index für Werkzeugmaschinenaufträge ist 2018 gegenüber dem Vorjahr stabil. Das Gesamtergebnis wurde durch die positive Auftragslage im Ausland und den Rückgang der Aufträge seitens der italienischen Hersteller auf dem Inlandsmarkt bestimmt.

Insbesondere der Auftragsindex auf dem Auslandsmarkt ist im Vergleich zum vierten Quartal 2017 um 2,4 Prozent gestiegen. Auf dem Inlandsmarkt sind stattdessen die Aufträge um 6,3 Prozent gesunken. Massimo Carboniero, Präsident des italienischen Branchenverbandes Ucimu betont: „Auch, wenn sich das Wachstums verlangsamt – wir müssen den großen Sprung der vergangenen Jahre im Auge behalten.

Auslandsaufträge sind angestiegen
Die Auslandsaufträge im gesamten Jahr sind um 5,2 Prozent angestiegen. Die Inlandsaufträge verzeichneten einen Rückgang von 11,5 Prozent. Massimo Carboniero: „Die Zahlen des vierten Quartals 2018 bestätigen unsere Erwartungen. Das vergangene Jahr war für die italienischen Hersteller absolut positiv.“

„Der Rückgang“, so Carboniero weiter, „beruht auf mehrere Faktoren. Zum einen stehen die Zahlen des vierten Quartals 2018 denen des Rekordquartals 2017 gegenüber. Zum anderen war das Jahresende mit einer Ungewissheit in Sachen Investitionen verbunden.“

Positiver Ausblick
Der positive Verlauf der Auslandsaufträge ist ein ermutigendes Zeichen für die italienischen Hersteller. Die Verlangsamung des Automobilsektors und die teilweise Schließung einiger Märkte mit geopolitischen Problemen (Russland und Iran) haben die Aktivität auf den Auslandsmärkten nicht behindert.

Auch angesichts der natürlichen Abschwächung des Inlandsmarktes, der sich 2019 auf einem ähnlichen Niveau wie 2018 bewegen müsste, sollten Maßnahmen vorgesehen werden, welche die Unternehmen anregen, mehr und mehr mit ausländischen Nutzern zu arbeiten.

Anreize für die Teilnahme an Messen im Ausland
„Für uns ist die Teilnahme an den internationalen Messen wichtiger Bestandteil der Internationalisierung. Die stetige Zunahme an neuen Messeterminen ist jedoch belastend für die klein- und mittelständischen Betriebe. Deshalb fordern wir die Einführung eines Systems von steuerlichen Anreizen für die Teilnahme italienischer Unternehmen an ausländischen Messen, um die Anwesenheit einer größeren Anzahl italienischer Hersteller auf diesen Messen anzuregen“, betont Carboniero.

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