17. FEBRUAR 2019

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Kantenbearbeitung als Qualitätssigel


Der Blechbearbeiter Laser-Tech Olbernhau hat vor einem Jahr seine Blechbehandlung komplettiert und deren Qualität erhöht. Die Nachbearbeitung der gestanzten und lasergeschnittenen Platinen erfolgt mit Maschinen von Lissmac einwandfrei.
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Auf dem Boden der heutigen Laser-Tech Olbernhau entstand 1895 eine Rad- und Gestellfabrik. Dort fertigte man in bester Handwerkskunst unter anderem Räder für Automobile, die im nahegelegenen Brand Erbisdorf gebaut wurden. In der dortigen Elite-Motoren-Werke AG entstanden unter anderem Tourenwagen und Pullman-Limousinen.

1996 wurde das Unternehmen Laser-Tech Olbernhau durch Herauslösen des Fertigungsbereiches Blechbearbeitung aus den Betrieben "VEB Fahrzeugwerk Olbernhau" und "Camptourist Olbernhau" auf einer Produktionsfläche von 3.000 Quadratmetern neu gegründet. Zielstrebig wurde das Unternehmen aufgebaut. 2011 übernahm Heike Radecker das Unternehmen und führt seitdem den Weg in eine erfolgreiche Zukunft fort.

„Von Anfang an“, erläutert Jürgen Radecker, Technischer Leiter, „war es das Ziel, mit modernster Technik und motivierten Mitarbeitern, optimale Produktionsbedingungen zu schaffen. Im Laufe der Zeit haben wir schrittweise neue CNC-Laserschneid- und Abkanttechnik sowie Blechbearbeitungsmaschinen gekauft.“

„Neben der kontinuierlichen technischen Weiterentwicklung legen wir großen Wert auf die Mitarbeiterförderung“, hebt Jürgen Radecker hervor. „Dazu gehört ein flexibles Arbeitszeitmodell, das sich besonders an den Bedürfnissen junger Familien orientiert. Wir bilden selber aus und bezahlen die Kindergartengebühren. Nach neuestem Standard haben wir gerade Sozialräume für die Mitarbeiter eingerichtet.“

Qualitätsarbeit
„Qualität“, so Jürgen Radecker weiter, „basiert auf vielen Faktoren.“ Primär sind es motivierte Mitarbeiter sowie die technische Ausrüstung: Der Hersteller arbeitet mit zwei Laserschneidanlagen aus der Schweiz und einer kombinierten Stanz- und Laserschneidmaschine aus Finnland. Alle drei Maschinen haben effiziente Rauch- und Staubabsauganlagen.

Ein Stiefkind war bis vor gut einem Jahr die Nachbehandlung der gestanzten und lasergeschnittenen Platinen: Die manuelle Bearbeitung der Schnittkanten war mit Lärm und Schmutz verbunden. So wurden nicht alle Teile nachbearbeitet, sodass Qualitätsprobleme entstanden. Gunter Mende, Vertrieb von Schleif-, Entgrat-, Polier- und Oberflächentechnik, stellte die Verbindung zu Lissmac her: „Ich war von Anfang an aufgeschlossen, denn ich kannte bereits die robusten, zuverlässig arbeitenden und einfach handhabbaren Baumaschinen.“

So traf Gunter Mende Lissmac im Februar 2017 auf der Intec in Leipzig. „Das war der Start zur Komplettierung und Qualitätserhöhung unserer Blechbearbeitung, die nun auch die produktive, umweltfreundliche Schnittkantenbearbeitung integrierte“, betont er. Oxidschichten, die sich beim Laser-, Autogen- und Plasmaschneiden mit Sauerstoff an den Schnittkanten bilden, verhindern nämlich eine feste Verbindung von Lacken und anderen Korrosionsschutzmitteln. Auch an scharfen Schnittkanten platzen bei kleinsten Touchierungen ab.

„Seit der Installation der Blechbearbeitungsmaschinen liefern wir entgratete, verrundete und oberflächenbehandelte Blechteile und Baugruppen in hoher Qualität in alle Welt und bieten Garantieleistungen bis zu 15 Jahren“, so Jürgen Radecker. Dazu gehören zum Beispiel Blechteile und Baugruppen, die in der Abwassertechnik und in Lackierstraßen eingebaut werden. Darüber hinaus liefert das Olbernhauer Unternehmen eine Vielzahl von Blechteilen und Baugruppen für Kubotas Minibagger und Radlader sowie für die Medizin- und Umwelttechnik.


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Datum:
31.01.2019
Unternehmen:
Bilder:
Lissmac
Lissmac
Lissmac
Lissmac

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