18. JANUAR 2019

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Neue Spitze beim DVS


Susanne Szczesny-Oßing ist ab dem 1. Januar die neue Präsidentin des DVS (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren). Mit der Aufsichtsratsvorsitzenden von EWM steht damit in der mehr als 120-jährigen Geschichte des DVS zum ersten Mal eine Frau an der Spitze.

Susanne Szczesny-Oßing unterstützt die Gremien des DVS schon seit vielen Jahren. 2005 wurde sie Mitglied im Vorstandsrat und 2007 Mitglied des Präsidiums sowie des Ausschusses für Finanzen. Seit 2011 ist die engagierte Unternehmerin stellvertretende Präsidentin des DVS. Im Rahmen der Vorstandsratssitzung des Fachverbandes wurde Susanne Szczesny-Oßing einstimmig zur Präsidentin gewählt. Ihre neue Funktion übernimmt sie ab Januar 2019 und löst damit Prof. Dr. Heinrich Flegel ab.

Ausbildung im Fokus
Mit Susanne Szczesny-Oßing steht erstmals eine Frau an der Spitze des rund 19.000 Mitglieder starken Verbandes. Als Vorsitzende des Aufsichtsrats von EWM und als geschäftsführende Gesellschafterin von EWM Industry kennt sie die Herausforderungen der Branche. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit soll künftig auf der Modernisierung der Aus- und Weiterbildung in der Schweiß- und Fügetechnik liegen. Dazu kann Susanne Szczesny-Oßing auch auf ihr Know-how aus Industrie und Wirtschaft zurückgreifen.

Seit 2017 ist die Unternehmerin Präsidentin der IHK Koblenz. Darüber hinaus engagiert sie sich als Vertreterin der Wirtschaft im Rat der Technologie des Landes Rheinland-Pfalz. „Die Schweiß- und Fügetechnik entwickelt sich rasant“, erklärt Susanne Szczesny-Oßing. „Wir bei EWM nehmen bei dieser Entwicklung sicher eine Vorreiterrolle ein. Um langfristig fit zu bleiben, ist es notwendig, neue Wege zu gehen.“

Branche im Wandel
Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Digitalisierung und von Künstlicher Intelligenz in der Schweißtechnik sieht Szczesny-Oßing die Branche im Wandel. Mit diesen Themen will sich die Unternehmerin in ihrer Funktion als DVS-Präsidentin verstärkt befassen, um den Verband zukunftsorientiert aufzustellen. „120 Jahre Erfahrung und die enge Verbindung von Forschung, Technik und Bildung unterstreichen die Lösungskompetenz des Verbandes. Diese gilt es nun, gemeinsam auszuschöpfen“, betont die künftige Präsidentin des DVS.

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