igus unterstützt Studenten und Lehrende

Spezialist für Polymer-Gleitlager und Energieketten-Systeme gründet neue Initiative „young engineers support“

07. September 2007

Die igus GmbH (Köln), Forscher, Entwickler und Hersteller von Polymer-Gleitlagern und Energieführungssystemen, hat neu die Initiative „yes“ gegründet. „yes“ steht für „Young engineers support“. Ziel ist es, Schüler und Studenten, Lehrer und Professoren bei der Verwirklichung ihrer technischen Ideen zu unterstützen. Dazu bietet igus im Internet jede Menge Downloads zu anschaulichem Film-, Bild- und Textmaterial. Im „yes“-Service-/Infoshop werden dort Produktmuster, Kataloge, Produkt-CDs, Gastvorträge, Möglichkeiten für Exkursionen, Support bei Studienarbeiten und vieles mehr angeboten. igus-Experten beantworten zudem dem User Fachfragen. Wie erfolgreich eine solche Zusammenarbeit sein kann, zeigt das Projekt „Flugsimulator“ der zwei Auszubildenden Ralph Strobel und Jürgen Stadelmaier und dem Schüler Matthias Müller aus Stuttgart. Sie nahmen am „Jugend forscht“- Wettbewerb teil und haben in der Entausscheidung in Hamburg gewonnen. Der Der Flugsimulator soll Nichtfliegern einen realistischen Einblick in die Welt des Segelfliegens geben. Igus konnte dabei in vielerlei Hinsicht helfen. Basierend auf einem längeren Beratungsgespräch wurden alle Lagerstellen des Simulators mit Kunststoffgleitlagern bestückt. „Unsere Entscheidung ist auf die Lager von igus gefallen, weil sie wartungsfrei und kostengünstig sind und ganz einfach in der Handhabung“, so Matthias Müller. „Der Einbau dauert nur Sekunden und wir mussten keine speziellen Lagersitze konstruieren. Außerdem ist eine enorme axiale Belastung möglich und bei zu hohem Verschleiß wechseln wir die Teile in kürzester Zeit aus.“ Zudem brachten igus-Energieketten Ordnung in das Kabelwirrwarr, das durch die komplexe elektronische Steuerung entstand. „Die Kabel wurden gebündelt, blieben dabei aber flexibel, was aufgrund der Rotation des Simulators eine elementare Voraussetzung war“, berichtet Ralph Strobel. Das interdisziplinäre Projekt „Bionics in Progress“ der Bremer Hochschule für Künste und der Universität Bremen ist ein weiteres Beispiel dafür, wie durch „yes“ eine Idee realisiert werden konnte. Ziel der Projekte „Bionics in Progress“ ist es, Produkte bis zur Marktreife zu entwickeln. Die Bionik dient dabei als Inspirationsquelle.