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Ideale Lage

Ideale Lage

Globo

Das Stahl-Service-Center Ciocca Lamiere wurde 1960 gegründet. Es erstreckt sich im Industriegebiet von Arcore auf einer Fläche von 20.000 m2.

08. Juni 2011

Durch seine ideale Lage zwischen den Handelszentren von Mailand und Brianza, wo sich viele kleine und mittlere Industriebetriebe befinden, kann Ciocca Lamiere aufgrund der kurzen Wege einen schnellen und effizienten Lieferservice für Stahl anbieten. Das Unternehmen bearbeitet und liefert Bleche und Bänder, gestreckte Bleche und verzinkte Bleche. Wie viele Unternehmen der italienischen Stahlbranche, so hat auch Ciocca Lamiere unter der Wirtschafts- und Finanzkrise gelitten. Vor der Krise waren insgesamt 50 Mitarbeiter beschäftigt.

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Die Krise forderte trotz massiver Unterstützung der Regierung, so der Inhaber und Geschäftsführer Michele Ciocca, ihren Tribut, und zehn Teilzeitbeschäftigte mussten schließlich gehen. Für die anderen gab es zeitweilig Kurzarbeit. Zusammen mit den verbliebenen Mitarbeitern zeigt Michele Ciocca, der auch gleichzeitig Präsident des Bereichs Stahl im Stahlverband Assofermet ist, große Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft. Er geht davon aus, dass sich die Stahlkonjunktur langsam, aber sicher erholen wird.

Angesichts der Tatsache, dass die Krise noch nicht ganz überwunden ist und dass die italienische Stahlbranche immer noch Unterstützung sucht, weil die staatliche Hilfe, die bisher gewährt wurde, nicht ausgereicht hat, fordert Michele Ciocca, dass die Unternehmen selbst aktiv werden sollten, statt sich wehrlos dem Marktdiktat zu unterwerfen.

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Die Furcht vor Preisschwankungen sorge gelegentlich dafür, dass Unternehmen dem Markt fernblieben. Mit dieser Furcht fertig zu werden, sei jedoch überaus wichtig. Man brauche darüber hinaus, so Michele Ciocca, in Italien dringend Steuer- und Arbeitsreformen. Diese seien nur schwer, wenn nicht gar überhaupt nicht durchsetzbar. Den Grund dafür sieht Michele Ciocca in der mangelhaften innerpolitischen Kooperation in Italien.

Hans Georg Diederichs

Erschienen in Ausgabe: 03/2011