Hybridkonzept für das Kupferschweißen

Laserline präsentiert auf der Blechexpo ein infrarot-blaues Hybridkonzept für das Kupfer-Tiefschweißen sowie Lösungsansätze für das Wärmeleitschweißen dünner Buntmetallkomponenten.

28. Oktober 2019
Hybridkonzept für das Kupferschweißen
Laserline präsentiert auf der Blechexpo ein infrarot-blaues Hybridkonzept für das Kupfer-Tiefschweißen. (Bild: Laserline)

Laserline, Hersteller von Diodenlasern, zeigt auf der Blechexpo Lasersysteme und Bearbeitungsoptiken für Füge- und Beschichtungsanwendungen. Highlight ist die Hybridlösung, die mit spezieller Optik infrarotes und blaues Laserlicht verbindet und so ein stabiles, nahezu spritzerfreies Tiefschweißen von Buntmetallen ermöglicht. Am Messestand werden hierzu der blaue 1,5-Kilowatt-Laser ›LDM blue 1500–60‹ und der Vier-Kilowatt-Infrarotlaser ›LDM 4000–100‹ gezeigt.

Parallel dazu werden auch Lösungsansätze für das kontrollierte Wärmeleitungsschweißen dünner Buntmetallkomponenten mit ›LDM-blue-plus‹-Spezialscanner vorgestellt. Die beiden Fügekonzepte wurden mit Blick auf die steigende Nachfrage nach Kupfer als elektrischem Leiterwerkstoff entwickelt.

Ein weiterer Schwerpunkt des Laserline-Messeauftritts ist der Hochleistungsdiodenlaser ›LDF 8000–40‹, der auf weniger als einem Quadratmeter Stellfläche acht Kilowatt Ausgangsleistung bei 40 mm?mrad Strahlqualität bietet. Er eignet sich insbesondere für das Schweißen von Stahlblechen und wird zusammen mit der OTC-3-S2-Optik präsentiert. Die Optik ist mit einem Sensorpaket ausgestattet, das ihren Zustand kontinuierlich überwacht. Diese Monitoring-Funktion wird derzeit von Laserline für alle LDF-Diodenlasersysteme und Bearbeitungsoptiken entwickelt und optional angeboten.

Neben den kompakten OTC-Optiken für Schweiß- und Beschichtungsanwendungen zeigt Laserline auch Löt- und Schweißoptiken mit Zusatzkomponenten wie Crossjets oder Multi-Spot-Modulen zur Anpassung von Spotgeometrie und Intensitätsverteilung.