Hybrid Expo 2015

Der Tenor war eindeutig: Die Hersteller hybrider Bauteile und Fertigungsprozesse wollen eine zentrale Messe, die ihnen die Möglichkeit gibt, ihr gesamtes Leistungsspektrum darzustellen. Aus dem Setzling der ersten Veranstaltung hat sich ein Pflänzchen entwickelt, das Wurzeln ausgebildet hat und wächst.

05. November 2015

Ein größeres Angebot, erstmalig vertretene, namhafte Unternehmen und ein repräsentatives Erscheinungsbild auf einer doppelt so großen Ausstellungsfläche: Nach ihrer Premiere hat die Hybrid Expo sichtlich zugelegt hat. Vor zwei Jahren, damals mit 33 Ausstellern und 1.760 Fachbesuchern, sprach der Veranstalter Reed Exhibitions Deutschland von einer „Premiere mit Perspektive“. Dieses Mal, bei der zweiten Auflage, waren es 70 Aussteller und 2.962 Fachbesucher, die sich für die serielle Fertigung und Verarbeitung hybrider Bauteile interessierten.

„Die Hybrid Expo hat einen großen perspektivischen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt gilt es, die nächste Entwicklungsphase anzugehen, weiteres Wachstum muss folgen“, so Hans-Joachim Erbel, CEO des Veranstalters Reed Exhibitions Deutschland GmbH. Das unterstreicht auch Olaf Freier, der Event Director der Hybrid Expo in seinem Fazit: „Zusammen mit der Industrie wollen wir diese Zukunftsmesse weiterentwickeln. Das Interesse und das große Vertrauen der Aussteller, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen, bestärkt uns in dieser Entscheidung.“

Besucher mit hohem Niveau

Unterstützung kommt aus den Reihen der Marktführer der Stanztechnik, des Spritzguss, des Werkzeugbaus und der Automation, darunter von Branchengrößen wie Sumitomo (SHI) Demag, Diehl Metal Applications, Härter Stanztechnik, die Kummer GmbH und die Söhnergroup. Nahezu einhellig war der Tenor, den die Aussteller in ihrem Fazit zur Messe zogen: Die Besucherzahl ist ausbaufähig, die Qualität der Besucher stimmt aber und ist auf sehr hohem Niveau. Das bestätigt auch der Blick in die Besucherliste. Sie reicht von A wie ABB Automotive und B wie Bosch, BASF und Brose, über C wie Continental bis Z wie ZF.

„Die Hybrid Expo bringt Technologien, Fertigungsverfahren, Materialen und Branchen zusammen, die bisher mehr nebeneinander als miteinander arbeiten. Darin liegen der Wert und die Zukunft der Messe“, resümiert Sebastian Dombos, Vertriebsleiter Deutschland von Sumitomo (SHI) Demag den Stellenwert. Eine Einschätzung, die auch Stefanie Reich für die Inovan GmbH hervorhebt: „Wir haben zum ersten Mal hier ausgestellt und konnten einige gute Gespräche mit Einkäufern und Entwicklern führen. Das Konzept der Hybrid Expo ist schlüssig und hat Entwicklungspotenzial.“