Hohe Qualitätsstandards der Automobilindustrie erneut erfüllt

Insgesamt vier Tage dauerte der intensive und unternehmensweite Requalifizierungsaudit Ende September. Nach der Norm ISO/TS 16949:2009 überprüfte die Schweizer Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) bei Stahlo alle Prozesse von der Anfrage bis zur Auslieferung des Materials mit allen dazugehörigen unterstützenden Prozessen.

30. Oktober 2013

Als Ergebnis erhielt das Stahl-Service-Center das Zertifikat gemäß ISO/TS 16949. Der Standard ist Voraussetzung, um auch künftig erfolgreich an die „erste Garde“ der Automobilhersteller und der Automobilzulieferer, die „Tier 1 Supplier“, zu liefern.

Kunden in der Automobilindustrie

Die Automobilhersteller und insbesondere die „Tier 1 Supplier“ sind wichtige Kunden für das Unternehmen, das in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert. Stahlo liefert an die Branche vor allem Spaltbänder, Formzuschnitte und Konturen. Weitere wichtige Abnehmer hat der Stahlspezialist in der Industrie – unter anderem das Schwesterunternehmen Rittal – und in der Baubranche.

Das Unternehmen ist eines der größten unabhängigen Stahl-Service-Center in Europa. „Unsere Stärken liegen in der großen Erfahrung in der Stahlbranche, dem Know-how, der Flexibilität, der Termintreue, den Logistiklösungen, der einwandfreien Qualität der Produkte sowie dem exzellenten Kundenservice“, sagt Geschäftsführer Guido Spenrath.

ISO/TS 16949 als Standard der Automobilindustrie

Für die Automobilindustrie ist die Norm ISO/TS 16949 einer der wichtigsten Standards. Sie kombiniert verschiedene Forderungen an Qualitätsmanagementsysteme vor allem der europäischen und amerikanischen Automobilbauer und deren Zulieferindustrie.

Führende Hersteller wie BMW, Chrysler, Daimler, Fiat, Ford, General Motors, PSA, Renault und Volkswagen haben die einheitliche Norm initiiert, die ältere Standards vereint. Sie basiert auf der EN ISO 9001. Ziel des Standards ist es, die System- und Prozessqualität zu verbessern, um Fehler und Risiken im Produktionsprozess und der Lieferkette zu erkennen, ihre Ursachen zu beseitigen sowie Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen auf Wirksamkeit zu prüfen.