Hitzefrei schneiden

EFFIZIENT NIBBELN MANFRED SCHLIENZ ARBEITET MIT DEN BEHÄLTERBAUSPEZIALISTEN SEINES UNTERNEHMENS SEIT JAHREN FÜR DIE INDUSTRIE. ER ERREICHT DIE GEFORDERTE QUALITÄT UND PRODUKTIVITÄT AUCH DURCH DEN EINSATZ DER NIBBLER N 500 UND N 350 VON TRUMPF.

06. November 2004

Manfred Schlienz hat seine Firma im schwäbischen Baltmannsweiler vor 38 Jahren gegründet. Heute beschäftigt er 15 Mitarbeiter und leitet die Manfred Schlienz GmbH gemeinsam mit seinem Sohn Carlo Manfred. Die Schlienz- Qualität und Zuverlässigkeit bestätigt der TÜV in Form von Zertifikaten. Nicht zuletzt dank der Zertifi zierungen bekommt Schlienz immer mehr Aufträge aus der Industrie. Vor 20 Jahren lag das Hauptgeschäft der Schlienz GmbH klar bei Privatkunden. Auch heute spielen die »Häuslebesitzer« eine wichtige Rolle, aber zunehmend werden die Baltmannsweilerer Spezialisten von der Industrie gefordert. Carlo Manfred Schlienz erklärt: »Wir haben in den letzten Jahren einige Aufträge für namhafte Unternehmen wie Mahle, Bosch, Stihl und Porsche erledigt. Dieser Trend zeigt eindeutig nach oben.« Bei solchen Aufträgen spielt die Erfahrung der Mitarbeiter eine große Rolle. Darüber hinaus muß die Qualität der eingesetzten Werkzeuge stimmen. Diesbezüglich hebt der Juniorchef die Trumpf-Nibbler N 500 und N 350 hervor: »Ohne diese Werkzeuge könnten wir verschiedene Aufträge gar nicht ausführen. Wenn etwa beim Kunden vor Ort Behälter in explosionsgeschützten Räumen stehen, an denen Ausschnitte anzubringen oder die zu zerlegen sind, scheiden thermische Trennmethoden wie Plasma-, Brenn- oder Laserschneiden von vornherein aus.«

Auch ist es bei thermischen Verfahren wegen der Rauchentwicklung kompliziert, die Bedingungen im Hinblick auf den Gesundheitsschutz zu erfüllen. »Wir müßten mit Atemschutzmasken arbeiten, was natürlich mehr Aufwand und geringere Produktivität bedeutet.« Zudem verformt sich das Blech durch die Hitzeentwicklung. Mit den Nibblern von Trumpf treten diese Probleme nicht mehr auf. Die Behälterspezialisten fahren entlang einer vorgezeichneten Linie und stellen schnell und präzise die benötigten Ausschnitte her.

Die Aufträge der Industriekunden sind vielfältig - vom 100.000-Liter-Großtank bis zum kleinen Spezialbehälter inklusive »Innereien« und Verrohrungen. Alles erledigt Schlienz aus einer Hand. Wie in den meisten Fällen trennten die Mitarbeiter von Schlienz die Ausschnitte und Schrägen mit den Trumpf-Nibblern N 350 und N 500 aus den vorbereiteten Blechbehältern. Mit einem Trumpf-Kantenformer wurden anschließend die Schweißkanten vorbereitet. Die Geschäftsbeziehung zwischen Schlienz und Trumpf begann bereits vor mehr als 30 Jahren. Der Seniorchef erinnert sich: »Schon wenige Jahre nachdem ich mein Unternehmen gegründet hatte, besuchte mich ein Vertriebsmitarbeiter von Trumpf in Schlips und Kragen. Er zog dann kurzerhand die Krawatte aus, stülpte einen Blaumann über und führte mir den Nibbler vor. Das Gerät hat mich sofort überzeugt und ich bin heute noch sehr zufrieden mit den Werkzeugen von Trumpf.«

GÜNSTIGER: EIN NIBBLER FÜR JEDEN

Die beiden Chefs sehen sich in der Wahl der Marke bestätigt, wie Carlo Manfred Schlienz erklärt: »Die Qualität stimmt und der Service klappt hervorragend. Darüber hinaus haben wir Trumpf über die Garantiezeit hinaus als sehr kulant kennengelernt. Die Preise für Produkte und Service sind zwar nicht günstiger als bei anderen Herstellern, aber da die Maschinen zuverlässig arbeiten, rechnet sich die Anschaffung schnell - in 3 bis 4 Monaten Amortisationszeit.«

Der Trumpf N 350 (N 500) trennt Stahlblech (ST37) mit einer Materialstärke bis zu 3,5 mm (5mm) und einer Arbeitsgeschwindigkeit von 1,4 m/min (1,5 m/min). Mit dem N 350 läßt sich ein kleinster Trennradius von 7 mm erreichen, als Startlochdurchmesser genügen 30 mm. Der N 500 benötigt einen Startlochdurchmesser von 90 mm und schafft als kleinsten Radius 41 mm. Er kann als einziger seiner Leistungsklasse über Abkantungen von 90° nibbeln. Beide Trumpf-Nibbler verfügen über einen ergonomisch aufgebauten Griff; der Stempelwechsel ist ohne jegliches Zusatzwerkzeug jederzeit möglich.

Schlienz setzt neun Nibbler von Trumpf ein - sieben aktuelle Modelle (N 500 und N 350) und zwei, die bereits seit fast 20 Jahren ihren Dienst tun. Ein klares Indiz für lange Haltbarkeit, wie der Juniorchef bestätigt: »Wenn Sie diese Geräte bei den vorgesehenen Blechdicken einsetzen, dann halten sie zehn Jahre oder länger.« Um bei seinen Mitarbeitern die fachgerechte Handhabung zu verinnerlichen, gibt es bei Schlienz eine klare Regel: Abgenutzte oder beschädigte Stempel sowie andere Verschleißteile werden von dem Maschinenverantwortlichen im Büro persönlich abgegeben. Der Seniorchef erzählt, wie es dazu kam: »Als wir nur zwei Nibbler hatten, die alle Mitarbeiter verwendeten, war das mit der produktgerechten Handhabung ein Problem. Beschädigte und abgenützte Stempel und Matrizen wanderten stillschweigend zurück in den Koffer. Niemand konnte nachvollziehen, wer dafür verantwortlich war.« Die Lösung war einfach: Schlienz investierte in weitere Trumpf-Nibbler. Seither hat jeder Montagemitarbeiter ein Gerät zur eigenen Verwendung und Verantwortung. Ersatzteile liegen zur Abholung im Chefsekretariat. »Beschädigungen wegen Fehlanwendung passieren inzwischen so gut wie gar nicht mehr. Auch so gesehen, hat sich die Investition schnell gerechnet«, stellt der Seniorchef stolz fest.

Erschienen in Ausgabe: 10/2004