High-End-Sensor zur 3-D-Digitalisierung

Die Steinbichler Optotechnik GmbH aus Neubeuern präsentierte auf der Control den neuen High-End-Sensor Comet 6 16M zur 3-D-Digitalisierung.

28. Mai 2013
Bild 1: High-End-Sensor zur 3-D-Digitalisierung
Bild 1: High-End-Sensor zur 3-D-Digitalisierung

„Dank der 16-Megapixel-Kamera bietet der Sensor mit seiner hohen Auflösung eine bisher unerreichte Detailgenauigkeit zur Digitalisierung filigraner Objekte sowie für Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an die Detailtreue“, erklärt Herbert Daxauer, Produktmanager 3D Digitalisierung.

Das des Steinbichler Comet 6 16M basiert auf einer modularen Bauweise mit Ein-Kamera-Technologie und erlaubt ein schnelles Anpassen der Messfeldgröße an die jeweilige Messaufgabe. Das kompakte Sensordesign in Verbindung mit dem neuen Handlingsystem gewährt ein Maximum an Bedienerfreundlichkeit und ergonomischer Handhabung. Der Sensor lässt sich dadurch besonders einfach, präzise und schnell justieren, der Anwender kann das System intuitiv und komfortabel bedienen.

Außerdem ist der Steinbichler Comet 6 16M besonders flexibel, denn der Benutzer kann jederzeit zwischen hoher Auflösung und maximaler Geschwindigkeit wählen und somit die optimale Leistung für die Anwendung nutzen. Der geringe Arbeitsabstand auch bei sehr großen Messfeldern lässt speziell bei beengten räumlichen Verhältnissen ein unkompliziertes und zeitsparendes Handling zu. Ein Messfeldwechsel ist einfach und schnell möglich, das System kann dadurch unkompliziert auf unterschiedlichste Objekte und Anwendungen angepasst werden.

Das Herzstück des Steinbichler Comet 6 16M stellt die neue Projektionseinheit dar, die sich durch eine lichtstarke LED und eine neuartige Projektionsoptik auszeichnet. Die in den Sensor integrierte adaptive Projektion erlaubt eine Anpassung der projizierten Lichtmenge an die jeweilige Objektoberfläche.

Unerwünschte Effekte, wie Überstrahlungen, werden so auf ein Minimum reduziert.

Ein weiteres Control-Highlight von Steinbichler Optotechnik ist die neue Software Colin-3D zur Datenauf-nahme, Datennachbearbeitung und zum einfachen Datenvergleich. Die Softwareplattform ist eine Ergänzung für Comet, Comet Photogrammetrie sowie T-Scan-Sensor und auf diese Systeme abgestimmt.

Das Programm erkennt selbstständig die beste Strategie, um Einzelaufnahmen zusammenzufügen (Matching), und führt den Anwender über eine projektorientierte Benutzeroberfläche zum Ergebnis. Durch die CAD-Integration erhält der Bediener jederzeit ein Feedback über die noch zu erfassende Bauteiloberfläche.

Zur schnellen und effizienten Positionierung des T-Scan-Systems sind Messfeld und Scanner in Colin-3D optional einblendbar und erleichtern so das Festlegen der idealen Trackerposition. Messprogramme für Anwendungen mit dem Drehtisch Cometrotary oder Cometdual rotary lassen sich einfach erstellen und ausführen. Alle Einzelmessungen einer Messsequenz werden dabei qualitativ kontrolliert und ggf. automatisch wiederholt.

Basierend auf einer langjährigen Programmiererfahrung mit 64-bit-Betriebssystemen und der entsprechenden Hardware wie Grafikkarten und Mehrprozessorsysteme erreichen die neuen Algorithmen von Colin-3D maximale Performance und Datenqualität. Das benutzerfreundliche und auf das Wesentliche reduzierte User-Interface erlaubt dem Anwender eine besonders schnelle Einarbeitung und komfortables Arbeiten. Die dem Arbeitsablauf angepasste und einheitliche Menüstruktur ist logisch und schrittweise aufgebaut und auf für die Applikation relevante Einstellmöglichkeiten reduziert.

Zur Kontrolle der Bauteile können die Scandaten mittels einfacher Best-Fit-Ausrichtung auf die Oberfläche eines CAD-Modells abgeglichen werden. „Colin-3D enthält eine einfache Fehlfarbendarstellung mit Farbverlauf und festen Werten. Der Anwender kann dabei die Flyer zur genaueren Analyse von Abweichungen individuell auf die Oberfläche setzen“, betont Herbert Daxauer. „Protokolle zur Dokumentation der Messergebnisse kön-nen einfach und schnell generiert und verwaltet werden.“