Hexagon übernimmt deutsches Start-up

Hexagon übernimmt Amendate, ein deutsches Start-up, das Simulationssoftware für generatives Design und die additive Fertigung entwickelt. Amendate wird Teil des MSC-Software-Geschäfts von Hexagon.

23. Juli 2019
Hexagon übernimmt deutsches Start-up
Von links: CFO Dr. Gereon Deppe, CEO Dr. Thomas Reiher, CTO Steffen Vogelsang und COO Anne Düchting. (Bild: Amendate)

Mit der Übernahme kann MSC seinen Kunden einen Paradigmenwechsel anbieten: weg von allgemeinen Optimierungstechnologien hin zu einer speziell entwickelten Softwarelösung für die additive Fertigung. Die Software ermöglicht die effiziente Produktion komplexer Bauteile.

Anwender gewinnen damit zahlreiche Vorteile durch Materialeinsparung, Gewichtsreduzierung und eine effiziente, kostengünstige Produktion. Die Technik von Amendate beseitigt den manuellen Aufwand, der heutige Arbeitsabläufe erheblich verlangsamt. So können Arbeitsschritte in Tagen ausgeführt werden, die ansonsten mehrere Wochen in Anspruch nehmen würden.

»Mit der Übernahme von Amendate bieten wir Unternehmen beim Umstieg auf additive Fertigungsprozesse eine Lösung an, um die Hürden in der Konstruktion zu überwinden,« sagt Paolo Guglielmini, CEO von MSC. »Das verbessert unsere Smart-Factory-Lösungen, indem die Druckzeit reduziert wird.«

»Da MSC einer der renommiertesten Entwickler von CAE-Softwarelösungen ist, freuen wir uns, den Kunden unsere Technik für generatives Design vorstellen zu können«, ergänzt Dr. Thomas Reiher, CEO und Mitbegründer von Amendate. »Durch die Integration der Amendate-Software in die bewährten Simulationssoftware von MSC können wir unsere Technik schneller weiterentwickeln. Davon profitieren Anwender weltweit.«

Amendate wurde 2018 von einem Forscherteam der Universität Paderborn und des Direct Manufacturing Research Center (DMRC) in Paderborn gegründet. Das DMRC ist ein industrielles/akademisches Konsortium, das 2008 von Boeing, EOS und anderen kommerziellen Partnern gegründet wurde.