Heiß zur Form

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18. März 2009
Bild 1: Heiß zur Form
Bild 1: Heiß zur Form

Neuer Drehherdofen von Schuler - Für die Warmumformung sprechen gerade im Bereich des Automobilbaus gute Gründe, denn die mit diesem Verfahren produzierten Bauteile aus Stahl sind dünnwandig, leicht und gleichzeitig besonders fest. Sie sorgen für ein verringertes Gesamtgewicht des Fahrzeugs und sparen somit Kraftstoff. Am Anfang des Warmumformungsprozesses steht ein Ofen, der das Metall auf rund 950 Grad Celsius erhitzt. Herkömmliche Rollenherdöfen haben dabei einen entscheidenden konstruktionsbedingten Nachteil: Weil die Platinenbeschichtung an den Rollen anhaften kann, ist die Prozessgenauigkeit insgesamt gefährdet. Abhilfe verspricht hier der neue Drehherdofen von Schuler Automation. »Ziel unserer Entwicklungsarbeit war eine Ofentechnik, die speziell für das Erhitzen von beschichteten Platinen oder Bauteilen eine optimale Prozesssicherheit und eine höchstmögliche Verfügbarkeit des Ofens garantiert«, erklärt Reiner Dörner, Leiter Produktmanagement, Entwicklung und Projektierung von Schuler Automation in Gemmingen.

Erschienen in Ausgabe: 1-2/2009