Heiß auf Rohr

Orbitalum stellte in Essen Neuheiten zu den Themen Boiler-Rohr-Bearbeitung und Anplanen an Rohr und Fitting sowie ein schnelles Restsauerstoff-Messgerät und eine wirtschaftliche Alternative zur Spannschale vor. Ferner wurde das Thema Elektro- kontra Hydraulikantrieb diskutiert.

14. November 2013

Mit der neuen Boiler-Rohr-Bearbeitungsmaschine erweitert Orbitalum sein Komplettangebot zum Rohrtrennen, -anfasen/-anplanen sowie Orbitalschweißen. Der interessierte Besucher konnte sich in Essen von der Qualität der mit Druckluft betriebenen Maschine sowie der WIG-Rohr-in-Boden-Schweißköpfe von Orbitalum überzeugen und diese ausprobieren.

Hand in Hand arbeiten diese Geräte besonders wirtschaftlich mit höchster Präzision und Qualität beim Zurückkürzen und Einschweißen von tausenden von Rohren an Wärmetauschern. Gleiche Präzision und Effektivität bietet die „BRB 2 Vollauto“ dem Anwender auch bei Wartung und Service – defekte Rohre lassen sich mit ihr sogar leicht aus dem Rohrboden „herausfräsen“.

Zwei neue Rohrplan-Geräte – RPG XS Akku sowie RPG 4.5 S – ergänzen das Programm der RPG-Serie; sie stehen für Handlichkeit und besonders wirtschaftliches Spannen. Rechtwinkliges Anplanen (I-Stoß) dünnwandiger Edelstahl-Rohre und -Mikrofittings – aber auch un- wie niedriglegierter Stähle, Aluminium, Titan – ist die Domäne der RPG XS Akku. Für jeden Durchmesser kann der Anwender die passenden Spannschalen aus dem Zubehörprogramm wählen.

Große Aufmerksamkeit erweckte das neue Zubehör – Made in Germany – der EPD (Electric Power Drive). Dieser Elektroantrieb mit eigener flexibler Hochfrequenz-Inverter-Stromversorgung eignet sich für den mobilen „Low Clearance Split Frame“ (LCSF) vom Schwesterunternehmen E.H. Wachs für das Trennen und Anfasen von Rohren in Kraftwerken, an Pipelines, in Raffinerien der Öl- und Petrochemie – klein, leicht und kraftvoll. Die Neuheit macht herkömmliche sperrige wie schwere hydraulische und pneumatische Antriebsvarianten überflüssig.

Ein weiterer Besuchermagnet war das brandneue Restsauerstoff-Meßgerät „Orbmax“, das aufgrund seines Zirkonium-Sensors durch sehr kurze Reaktionszeiten überzeugt – was den Produktionsablauf entscheidend verkürzt und damit die Wirtschaftlichkeit erhöht.