H2O baut Standort aus

Rund 4,5 Millionen Euro investiert der Hersteller von Vakuumdestillationssystemen H2O in die Erweiterung des Produktions- und Verwaltungsgebäudes in Steinen.

13. April 2018
Rund 4,5 Millionen Euro investiert H2O in die Erweiterung des Produktions- und Verwaltungsgebäudes in Steinen. (Bild: H2O)
Bild 1: H2O baut Standort aus (Rund 4,5 Millionen Euro investiert H2O in die Erweiterung des Produktions- und Verwaltungsgebäudes in Steinen. (Bild: H2O))

Seit 2004 ist H2O im badischen Steinen. Das Unternehmen investiert rund 4,5 Millionen Euro in den 2018 beginnenden Erweiterungsbau. Weltweit beschäftigt H2O aktuell 110 Mitarbeiter, darunter auch an den Niederlassungen in Polen und China. Rund 80 Mitarbeiter sind am Hauptsitz in Steinen angestellt. H2O wächst seit der Gründung 1999 durchschnittlich um 15 Prozent pro Jahr. Das neue Werk wird auf insgesamt 4.900 Quadratmetern Platz für 140 Mitarbeiter bieten.

H2O-Workspaces für fortschrittliches Arbeiten

Die Verwaltungsbüros werden dazu komplett überarbeitet und neu gestaltet. Die neuen H2O-Workspaces werden an das digitale Arbeiten der Zukunft angepasst und in eine neue Bürolandschaft verwandelt. In den neuen Räumlichkeiten wird sowohl das Arbeiten in Teams ermöglicht, als auch Rückzugsmöglichkeiten für ungestörtes Arbeiten geboten.

Die Einrichtung der erweiterten Produktionshalle wird nach den Lean-Production-Grundsätzen erfolgen. Dabei spielt die Logistik eine zentrale Rolle, um die Produktionsabläufe so effizient wie möglich zu gestalten. Auch in Sachen Nachhaltigkeit wird der Erweiterungsbau neue Maßstäbe setzen. Neben der bestehenden Grundwasserkühlanlage, die jedes Jahr dabei hilft, 26.000 Kilogramm CO2 einzusparen, wird eine Photovoltaikanlage mit einer großen Speicherbatterie installiert.

Damit soll die Selbstversorgung des Montagewerks mit nachhaltig gewonnen Strom verbessert werden. Um die Elektromobilität zu unterstützen, werden die Zweirad- und PKW-Parkplätze für Mitarbeiter mit Ladesäulen ausgestattet. Die Planung für den Erweiterungsbau erfolgt durch das Architekturbüro Baumert aus Binzen.