Grund zu feiern

Poppe + Potthoff entwickelt und produziert kundenspezifische Stahlrohre, Sondermaschinen und Prüfstände. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz im westfälischen Werther und rund 1500 Mitarbeitern hat allen Grund zu feiern: Es wird dieses Jahr 90.

28. September 2018
Christian Potthoff-Sewing erhält vom Vorsitzenden des Betriebsrats, Meik Waschilewski, eine Präzisionsuhr, die die Zeit seit der Unternehmensgründung anzeigt. (Bild: Poppe + Potthoff)
Bild 1: Grund zu feiern (Christian Potthoff-Sewing erhält vom Vorsitzenden des Betriebsrats, Meik Waschilewski, eine Präzisionsuhr, die die Zeit seit der Unternehmensgründung anzeigt. (Bild: Poppe + Potthoff))

Eine aus Stahlrohr zusammengesetzte „90“ geht um die Welt – stolz präsentiert von den Mitarbeitern im Stammwerk in Werther und an den Standorten von Poppe + Potthoff. Der Film, den die Belegschaft anlässlich des Firmenjubiläums kreiert hat, bewegt Dr. Christian Potthoff-Sewing: „Es sind die Menschen, auf die es ankommt.“

„Ich sehe hier viele Gesichter, die für das Unternehmen nicht nur gearbeitet, sondern gekämpft haben“, betont der geschäftsführende Gesellschafter und CFO der Poppe + Potthoff Gruppe. Mut und Anpassungsfähigkeit, Wertschätzung und Vertrauen sowie Bodenständigkeit und Durchhaltevermögen halfen dem Familienbetrieb, auch schwierige Zeiten zu überwinden.

Breit aufgestellter Spezialist

Heute läuft es rund bei dem 1928 gegründeten Unternehmen. Das Versprechen von Friedrich Poppe und Hermann Potthoff, „für jeden Verwendungszweck das Beste in Material und Ausführung zu bringen“, schuf die Basis für die Werte, die den Metallverarbeiter ausmachen: Präzision, Innovation, Flexibilität.

Mit 1.500 Mitarbeitern an 17 Standorten ist Poppe + Potthoff heute in mehr als 50 Ländern im Fahrzeug-, Schiffs- und Maschinenbau aktiv. Das Portfolio umfasst Präzisionsstahlrohre, Hochdruckleitungen, Common-Rail-Subsysteme und Spezialmaschinen sowie Präzisionskomponenten, Kupplungen und Edelstahlgeländer.

Flexibel vernetzt

„Internet der Dinge und cyber-physische Systeme sind wichtige Schlüssel zur kundenspezifischen Fertigung“, sagt Dr. Bengt-Henning Maas, CEO des Rohrwerks und Leiter der Division Tubular Components. Für Stabilität und Wachstum sorgen die familiäre Führung sowie die Diversifizierung und Internationalisierung.

Zusammenarbeit schafft Zukunft

Das gemeinsame Engagement von Eigentümerfamilie, Führungskräften und Mitarbeitern zahlt sich aus: 2017 erzielte die Unternehmensgruppe einen Rekordumsatz von 200 Millionen Euro. Damit auch in Zukunft die Zeichen der Zeit richtig gedeutet werden, stiftete der Betriebsrat eine große Uhr, die die Zeit seit Gründung des Unternehmens anzeigt.

Marketingleiterin Martina Engler-Smith setzt die facettenreiche Story des Unternehmens neu in Szene: „90 Eindrücke, die Eindruck machen“ heißt die Online-Sammlung von Momentaufnahmen aus dem Arbeitsalltag.