Gleitlager für größte Drücke

Iglidur-Gleitlager werden beispielsweise in Hubschwingen von Frontladern eingesetzt. Für härtere Anwendungen in der Baumaschinen- oder Agrarbranche, bei denen sehr hohe Kräfte auf Lagerstellen wirken, hat der Igus den Heavy-Duty-Werkstoff Iglidur TX1 im Programm. Dieser zeichnet sich durch eine hohe Druckfestigkeit und eine lange Lebensdauer aus und verfügt außerdem über eine hohe Medien- sowie Temperaturbeständigkeit bis kurzzeitig 170 Grad Celsius.

28. April 2016

Um Gewicht zu sparen, werden leichte Komponenten benötigt, die gleichzeitig sehr robust sind. Diese Anforderungen erfüllt der Gleitlagerwerkstoff Iglidur TX1 – vor allem bei Anwendungen, wo sehr schwere Lasten bewegt werden. „Mit einer statischen Druckfestigkeit bis 200 MPa und einer dynamischen von 140 MPa können wir hier viele Anwendungen in der schwersten Gewichtsklasse bedienen“, erklärt René Achnitz, Leiter des Geschäftsbereichs Iglidur Gleitlager bei Igus.

Selbstschmierend und trockenlaufend

Iglidur TX1 ist selbstschmierend und trocken laufend, kann im Einzelfall jedoch auch geschmiert eingesetzt werden, beispielsweise, wenn in typischen Anwendungen im Agrar- oder Baumaschinensektor das Schmierfett als Korrosionsschutz für die Welle eingesetzt wird. Gerade hochbelastete Schwenkbewegungen, bei denen höchste Radiallasten herrschen, sind mit Gleitlagern aus diesem Werkstoff realisierbar.

Iglidur TX1 verbindet gute Verschleiß- und Reibwerte mit einer hohen Formstabilität. „Aufgrund der Langfaserwicklung absorbieren die Gleitlager selbst starke Stöße und Schläge und bleiben dabei sehr formstabil“, so René Achnitz. Daher können auch Heavy-Duty-Anwendungen mit Iglidur-Gleitlagern ausgerüstet werden, die eine Dauerschmierung verlangen oder bei denen eine Mangelschmierung Wartungs- und Reparaturkosten sowie Produktionsausfälle verursachen kann.