Gesteigerte Flexibilität, Qualität und Wirtschaftlichkeit

Bei sinkenden Produktionsstückzahlen und einer immer größer werdenden Variantenvielfalt ist Flexibilität in der Produktion mehr denn je gefragt. Als Antwort hierauf bietet Reis Roboteranlagen für kombinierte Prozesse an. So können Lichtbogenschweißroboter auch für zusätzliche Prozesse, wie das Laserschneiden oder das Laserschweißen genutzt werden.

07. Juni 2012
Bild 1: Gesteigerte Flexibilität, Qualität und Wirtschaftlichkeit
Bild 1: Gesteigerte Flexibilität, Qualität und Wirtschaftlichkeit

Reis Robotics kombiniert an seinem Roboter RVL20-16 die beiden Fertigungsprozesse MAG-Schweißen und Laserscheiden. Für die Bauteilepositionierung ist die Anlage mit einem Zweistationen-Drehwendepositionierer RDW05 mit zwei frei programmierbaren Reitstockdrehvorrichtungen ausgestattet. Die Anlage verfügt somit über neun Achsen, die über die Reis-eigene Hochleistungssteuerung RSV-IPC gesteuert werden.

Der MAG-Brenner bzw. die Laserschneidoptik sind wahlweise über ein Werkzeugwechselsystem an der Roboterhand adaptierbar. Der Roboter kann so zunächst auf der Bearbeitungsstation ein Bauteil über den MAG-Schweißprozeß fügen und anschließend durch einen automatischen Wechsel des Bearbeitungskopfes Löcher in das Bauteil schneiden. So kann die komplette Baugruppe in einer Aufspannung fertig bearbeitet werden. Umspannvorgänge und Fertigungstoleranzen können so minimiert und Vorrichtungskosten eingespart werden. Wahlweise können die Prozesse aber auch unabhängig voneinander eingesetzt werden. So können auf der ersten Station Bauteile geschweißt und auf der zweiten Station Bauteile geschnitten werden.

Durch die Kombination von Fertigungsprozessen auf einer Fertigungsanlage können Kosteneinsparungen durch geringere Investitionen und kleinere Anlagenstellflächen erzielt werden. Ebenso ist eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch eine höhere Auslastung möglich.

Als Zielgruppe sieht Reis Robotics u.a. Lohnfertiger sowie Fertigungsbetriebe in der allgemeinen Industrie mit kleineren Fertigungsstückzahlen und einer größeren Variantenvielfalt.