Gesicherte Nachfolge bei der Rampf-Gruppe

Erfolgreicher Generationenwechsel erhält Lebenswerk

29. Januar 2008

„Ich bin stolz und zufrieden, meine Nachfolger im eigenen Hause gefunden zu haben“, bilanziert Rudolf Rampf heute bei einem Pressegespräch. Der Generationenwechsel bei der Rampf-Gruppe aus Grafenberg ist nun vollzogen. Seit dem ersten Januar 2008 verstärken Matthias Rampf und Horst Bader die Geschäftsführung des Herstellers von Reaktionsharzsystemen. „Laut ifm Bonn steht jährlich in rund 70.000 deutschen Unternehmen die Nachfolge an. In vielen Fällen, Experten des DIHK schätzen die betroffenen Unternehmen auf rund 43.000, ist die Nachfolge schwierig. Die Kinder wollen lieber eigene Wege gehen und haben kein Interesse daran, das Unternehmen fortzuführen. Es droht der Verkauf der Firma, im schlimmsten Fall die Stilllegung und damit der Verlust von Arbeitsplätzen. Sie glauben gar nicht wie glücklich ich bin, dieses Schicksal nicht teilen zu müssen.“, erläutert Rudolf Rampf. Der Seniorchef der Rampf-Gruppe stellt heute offiziell sein neues Führungsteam der Presse vor. Der Generationenwechsel sei eine große Herausforderung, die gut vorbereitet sein wolle. Immerhin ginge es um den Erhalt eines Lebenswerks, stellt der 63-Jährige weiter fest. So auch in seinem Falle. Im Jahre 1980 gründeten Rudolf Rampf und seine Ehefrau Eva-Marion die „Rampf Kunststoffsysteme GmbH“ in Grafenberg zwischen Stuttgart und Reutlingen. Sitz des Betriebes war die alte Grafenberger Turnhalle. Tagsüber rührte Rudolf Rampf von Hand die ersten Gießharze aus Polyurethan an, nachts entwickelte der Chemotechniker neue Produkte. Seine Ehefrau lieferte die Produkte aus und führte das Büro. Inzwischen steht der Name Rampf für einen internationalen Unternehmensverbund mit rund 400 Mitarbeitern (2006: 350), sechs operierenden Firmen und drei Auslandsniederlassungen in den USA, Japan und China. Tätigkeitsschwerpunkte bilden die Herstellung von Polyurethan- und Epoxidharzen sowie die Konstruktion von Dosier- und Förderanlagen und Maschinenbetten.