Gemeinsam zu intelligenten Prozesslösungen

Technologien an der Schnittstelle zusammenzuführen und Prozesse einfacher, aber flexibel zu automatisieren – dieses Ziel verfolgen der Plasmaanlagenbauer Plasmatreat und der Industrieroboterhersteller und Anlagenbauer Kuka mit ihrer Systempartnerschaft.

26. Juni 2017
Der präzise Bewegungsablauf des Roboters und die ortselektive Plasmabehandlung werden von eng kommunizierenden Prozessoren gesteuert. (Bild: Plasmatreat)
Bild 1: Gemeinsam zu intelligenten Prozesslösungen (Der präzise Bewegungsablauf des Roboters und die ortselektive Plasmabehandlung werden von eng kommunizierenden Prozessoren gesteuert. (Bild: Plasmatreat))

Kuka hat seine Ready2-Activate-Anwendung speziell auf die Plasmatreat-Technik abgestimmt. Eine automatisierte, modulare Plattform, die ohne aufwendige Vorbereitung sämtliche standardisierten Vorbehandlungsverfahren der Openair-Plasmadüsen-Technik ermöglicht. Die Roboter aus der KR-Agilus-Serie stellen die gleichmäßige Reinigung, Aktivierung oder Nano-Beschichtung der Materialoberfläche im gesamten Arbeitsbereich einer Plasmazelle sicher.

 

Einfache Programmierung

Der präzise Bewegungsablauf sowie der jeweilige Plasmaprozess werden von kommunizierenden Prozessoren gesteuert. Die Bedienoberfläche ist einheitlich und intuitiv gestaltet und erlaubt eine einfache Programmierung. Die leistungsfähigen und flexiblen Schnittstellen zwischen der Plasmazelle und einer externen Maschinensteuerung ermöglichen die Integration in ein Gesamtsystem. Sämtliche Plasmaparameter werden sicher erfasst und dokumentiert.

Die Systemintegration von Kuka-Robotern ermöglicht Plasmatreat, eine Automatisierungslösung anzubieten, mit der das spezifische Know-how einer Plasma-Vorbehandlung für Materialoberflächen einfach und standardisiert in Produktionsabläufe integriert werden kann. Auch können Roboter künftig mit zusätzlicher Hardware und Software in kürzeren Lieferzeiten geordert werden. Gleichzeitig wird deren Inbetriebnahme optimiert.