Gemeinsam Produktivität steigern

Anlässlich ihrer knapp 20-jährigen Systempartnerschaft stellten Vertreter von Carl Zeiss und dem Automatisierungsspezialisten Festo die neuesten Entwicklungen im Bereich der industriellen Messtechnik vor. Zum sogenannten Messtechnik-Symposium in Esslingen kamen mehr als 150 Teilnehmer aus Industrie und Bildungswesen sowie ausgewählte Vertreter von führenden Industriepartnern aus der Region.

14. April 2011

Die Verknüpfung von High-Tech-Messtechnik mit der Produktionstechnologie war dabei Schwerpunkt der Veranstaltung.

Hohe Produktivitätsanforderungen

Eine globale Strategie im Bereich der operativen Messtechnik ist die Voraussetzung für die Standards der Qualitätslevels. Hervorragende Qualität ist dabei der entscheidende Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit. Die Produktivitäts- anforderungen, die an die Messtechnik gestellt werden, sind hoch: Qualitativ hochwertige Mess- und Analyseergebnisse sollen künftig noch schneller geliefert werden.

„Eine hohe Produktqualität ist das Ergebnis vieler Meilensteine im Fertigungsprozess. Die Messtechnik als Prüfsiegel führt dazu, den Status „Best of class“ zu erreichen – daher investieren wir bei Festo viel Geld in eine einheitliche Standortstrategie mit weltweiten Standards“, so Dr. Claus Jessen, Vorstand Product Supply bei Festo. Voraussetzung dafür ist auch ein weltweit durchgängiges Hard- und Softwarekonzept sowie standardisierte Wartungsabläufe für alle Mess- geräte. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zweier global agierender Unternehmen wie Carl Zeiss und Festo vereinfacht solche Prozesse.

Mikromesstechnik gehört die Zukunft

Künftig wird eine völlig neue Mess-Technologie benötigt, die es schafft kleinste Werkstücke hoch- genau zu messen – die sogenannte Mikromess- technik. Bei Festo sind das beispielsweise hochkomplexe Rillenscheiben mit kleinsten Toleranzen, die durch eine exakte Messtechnik überhaupt erst gefertigt werden können. Um die Produktivität kontinuierlich zu steigern, gilt es die entsprechenden Messmaschinen so weiterzu- entwickeln, dass sie sowohl einfach in der Handhabung sind als auch gleichzeitig eine steigende Zahl an Daten und Prozessinforma- tionen gewährleisten. „Offene Systeme mit flexiblen Systemgrenzen gehören zu den weiteren Trends auf dem Gebiet, genauso wie Scanning zur dominierenden Technologie beim taktilen Messen geworden ist“, so Dr. Rainer Ohnheiser, Geschäftsführer von Carl Zeiss Industrielle Messtechnik.