Gebündelte Kompetenz

Wenige Monate nach der Übernahme des sächsischen Werkzeugbau-Spezialisten Aweba durch die Schuler AG unterstreichen die beiden Unternehmen ihre gebündelten Kompetenzen mit einem gemeinsamen Euroblech-Messeauftritt im Bereich Werkzeugbau.

20. Oktober 2016

Auf ihrem Messestand zeigen Aweba und Schuler erstmals unter einem Dach Entwicklungen aus der Welt des Werkzeugbaus. Ebenfalls dort vertreten ist die Aweba-Tochter WVL Werkzeug- und Vorrichtungsbau Lichtenstein, die das Leistungsspektrum ganzheitlich ergänzt. Pressen-Hersteller Schuler zeigt sein Produktportfolio einige Meter weiter.

Zu den Messeexponaten aus der Umformtechnik zählen komplexe Getriebe- und Kupplungsbauteile, Strukturteile aller Art aus Aluminium, Magnesium, Edelstahl und hochfesten Stählen, sowie anspruchsvolle Entwicklungsprojekte. Zudem demonstriert Aweba komplexe Umformoperationen für Edelstahlbauteile im Fahrzeug-Tankeinfüllbereich sowie Feinschneidwerkzeuge zur Fertigung präziser Schaltungsteile.

Hochfeste Verstärkungsteile herstellen

Ein weiteres Highlight, ein Hot-Stamping-Werkzeug, kommt aus dem Schuler-Werkzeugbau. Solche Werkzeuge dienen in der Automobilindustrie auch der Herstellung hochfester Verstärkungsteile, dank deren sich das Crashverhalten positiv beeinflussen lässt.

„Wir reisen mit hohen Erwartungen nach Hannover. Es ist der erste gemeinsame Messeauftritt und wir wollen dabei nicht nur auf unsere Werkzeugbau-Kompetenz fokussieren, sondern den Fachbesuchern auch die entstandene Komplettlösungskompetenz in der Blechumformung näher bringen, die die gesamte Lieferkette aus Pressen, Werkzeugen, Vorrichtungen, Engineering und Dienstleistungen aller Art abbildet“, so Aweba-Geschäftsführer Udo Binder.