Für komplexe Aufgaben

Die Software Mcam von Microstep ist laut Anbieter einfach zu bedienen und leistungsstark in der Bearbeitung von Rohren, Profilen und Klöpperboden.

08. Juli 2015
3D-CAM-Software von Microstep (Bild: Microstep)
Bild 1: Für komplexe Aufgaben (3D-CAM-Software von Microstep (Bild: Microstep))

Mcam ist ein Werkzeug für die automatisierte 3D-Fertigung auf Rohren, Profilen, Behälterböden, IPE-Trägern, aber auch Flachblechen mit Schneidanlagen verschiedener Technologien wie Plasma, Autogen, Wasserstahl und Laser.

Das Modul bietet laut Hersteller die Möglichkeit, verschiedene 3D-Modelle, die durch die üblich genutzte 3D-CAD-Software (Solidworks, Inventor) erstellt werden können, zu bearbeiten. Außerdem bietet es die Funktion, eine kundenspezifische Bibliothek inklusive einer grafischen Visualisierung und Vorschau mit häufig genutzten Teilen zu erstellen. Eine übersichtliche Benutzeroberfläche erlaubt eine einfache, effiziente und präzise Beeinflussung und Einstellung besonderer Schneidpfade sowie der An- und Ausläufe. Die Software enthält zusätzlich einen CNC-Simulator, in dem der generierte NC-Code simuliert und die Details der einzelnen Schneidpfade überprüft werden können.

Mit Mcam können folgende 3D-Geometrien importiert und bearbeitet werden:

• Rohre (Rundrohre)

• Rechteckige Rohre (Vierkantprofile)

• Behälterböden (Klöpperboden)

• H-Profile

• 3D-Anwendungen auf Blechtafeln

Folgende Möglichkeiten des Imports von Konturdaten werden unterstützt:

• 3D-CAD-Modelle (Step, Iges)

• Umwandlung von 2D-Konturen in 3D-Konturen

• Bibliothek aus Standard-Konturen, die von Benutzern erweitert werden können

• bereits existierende CNC-Codes

Generell erleichtert Mcam die Arbeit mit hochgeladenen Modellen durch eingehende Formanalyse, die es ermöglicht, die Details von bestimmten Modellen, Schneidpfaden, Oberflächen sowie die Ausrichtung der Schnitte darzustellen und damit zu arbeiten.

Weitere Eigenschaften und nützliche Funktionen:

• automatische Erkennung von Schneidpfaden

• Winkelkompensation des Werkzeugs

• Erstellung und Änderung von An- und Ausläufen sowie der Schneidreihenfolge

• Erstellung von Textmarkierungen

• Simulation der Bearbeitung

• Anbindung an das MPM (Microstep-Produktions-Management)

Ein integrierter Verschachtelungsprozess bietet zudem eine effektive Möglichkeit, Konturen innerhalb der Bestände oder der gesamten Schablone, je nach Art der Verschachtelung, zu platzieren. Die grafische Visualisierung im CNC-Simulator zeigt Bewegungen in der A-Achse und B-Achse an und erkennt unerwartete und unerwünschte Mängel und Fehler im NC-Code.