Fliegende Messtechnik

Die zerstörungsfreie Inspektion sehr großer Bauteile ist eine große Herausforderung. Mit dem Ziel, den Aufwand der zerstörungsfreien Inspektion zu reduzieren, startete in Aachen das Projekt „Automatische, multikopterbasierende Indoor-Inspektion großer Oberflächen“, kurz Amiigo.

01. Dezember 2017
Das Forschungsteam (von links) bestehend aus S. Mehler (Lufthansa Technik), D. Fauk (Apodius), Dr. S. Recher (Scisys), R. Zweigel (Institut für Regelungstechnik IRT), A. Buckhorst und C. Storm(Werkzeugmaschinenlabor WZL), . M. Sorg (Deutsche Forschungsvereinigung für Mess-, Regelungs- und Systemtechnik), M. Lange (Spectair) und B. Montavon (Interdisciplinary Imaging & Vision Institute Aachen) kam zu einem Kick-Off Meeting zusammen. (Bild: WZL der RWTH Aachen)
Bild 1: Fliegende Messtechnik (Das Forschungsteam (von links) bestehend aus S. Mehler (Lufthansa Technik), D. Fauk (Apodius), Dr. S. Recher (Scisys), R. Zweigel (Institut für Regelungstechnik IRT), A. Buckhorst und C. Storm(Werkzeugmaschinenlabor WZL), . M. Sorg (Deutsche Forschungsvereinigung für Mess-, Regelungs- und Systemtechnik), M. Lange (Spectair) und B. Montavon (Interdisciplinary Imaging & Vision Institute Aachen) kam zu einem Kick-Off Meeting zusammen. (Bild: WZL der RWTH Aachen))

Die optische Messtechnik soll in Zukunft mit einem Multikopter automatisiert über die Oberfläche von beispielsweise Flugzeugen bewegt werden, um Defekte zu identifizieren. Das soll durch den Einsatz indoorfliegender, kooperierender Messmittel möglich werden.

Gefördert wird das Projekt durch die AiF, konkret die deutsche Forschungsvereinigung für Mess-, Regelungs- und Systemtechnik. Zwei Jahre lang werden das Institut für Regelungstechnik IRT und der Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University Hand in Hand einen Ortungsalgorithmus für Defekte erarbeiten, die Integration und Realisierung sowie die Validierung der Daten übernehmen.

Zahlreiche Institute und Unternehmen im Projekt

Das IRT wird seine Forschung auf die Multikopter-Automatisierung fokussieren, während das Werkzeugmaschinenlabor die Messtechnik, das Projektmanagement und die Vernetzung und Kommunikation der Schnittstellen übernehmen wird.

Im projektbegleitenden Ausschuss sind neben dem DFMRS, dem Werkzeugmaschinenlabor WZL und dem Institut für Regelungstechnik IRT der RWTH Aachen auch Apodius, Automated Precision Europe, das Faserinstitut Bremen, Five Robots, das Interdisciplinary Imaging & Vision Insitute Aachen, Lufthansa Technik, Nikon, Scisys und Spectair vertreten.

Während des Projektes wird sich das Forschungsteam vorwiegend auf die Flugzeugwartung insbesondere auf die Beschädigungsuntersuchung von Flugzeugen nach Blitzeinschlag fokussieren. Neben der Flugzeugwartung wurde die automatisierte Untersuchung von Beschichtungen und Schweißnähten im Inneren großer Öltanks diskutiert, die nur eine bedingte Zugänglichkeit für den Mitarbeiter gestatten.