Flexible Schweißzellen

Kundenforderungen veranlassen AWL, einige Schweißzellen neu zu gestalten

05. Dezember 2011

Jetzt hat man erfolgreich eine Punktschweißzelle entwickelt, die vollständig modular ist.

Die neue Schweißzelle unterstützt das Ziel von AWL, die Schweißzellen zu standardisieren. Der größte Vorteil der Modulbauweise besteht in der Flexibilität. Auch in den Endphasen ist es dem Kunden möglich, zu bestimmen, wie die Form der Schweißzelle aussehen soll. Dies kann eine wertvolle Eigenschaft sein, wenn Kunden Uniformität für ihre Produktionsanlagen wünschen, Flächenabstände jedoch zu Problemen führen.

Die Basiseinheit der Schweißzelle ist immer dieselbe und besteht aus einem Grundrahmen, einem Indextisch und zwei oder drei Robotern. Durch Vereinfachung und Kürzung des Grundrahmens hat der Kunde die Möglichkeit, zu entscheiden, wo die Zellwände aufgestellt werden sollen. Die Eingangstür, die Steuerschränke etc. können an jeder Seite plaziert werden. Dies ändert die Form der Zelle und verleiht dem Kunden die erforderliche Flexibilität.

Da die Wände auf einfache Weise mit dem Grundrahmen verbunden sind, ist die De-/Montage einfach. Die Wände oder der Rahmen werden nicht mehr beschädigt, und der Abbau erfolgt problemlos. Ab jetzt können die Kunden die Maschine überall schnell und problemlos aufstellen und einrichten.

AWL entwickelte diese Methode anfangs für ihre Punktschweißzellen, da die Kunden diese aber begeistert annahmen, entwickelt AWL jetzt auch flexible Schweißzellen für das Bogen- und sogar Laserschweißen.