Fit für Industrie 4.0

Mit einer neuen Generation von 2½D- und 3D-Sensoren folgt Isra Vision weiter ihrer Innovations-Roadmap: Als Teil des Touch-and-Automate-Portfolios werden zwei Depalettierungssensoren mit Embedded Technologie ausgestattet, um Scanzeiten weiter zu beschleunigen.

06. Juni 2018
Konturbasierende Erkennung mit einem Sensor (Bild: Isra Vision)
Bild 1: Fit für Industrie 4.0 (Konturbasierende Erkennung mit einem Sensor (Bild: Isra Vision))

3D-Robot-Vision-Systeme haben in jüngster Zeit ein enormes Einsatzspektrum erreicht. Die Systeme werden beispielsweise beim Entladen von Paletten oder beim Greifen von Fahrzeugteilen eingesetzt. Zwei dieser Systeme sind die bewährten Mono2½D- und Mono3D-Sensoren von Isra Vision. Diese werden jetzt mit Embedded Technologie ausgestattet. Isra Vision unternimmt dabei den nächsten Schritt zur Realisierung von Touch and Automate.

Embedded Technologie für kollaborative Sensoren

Im Zuge der Entwicklung des Plug-and-Automate-Portfolios zu Touch and Automate werden die Sensoren mit Embedded Technologie und WLAN ausgestattet. Für die Umsetzung von Indstrie 4.0 bereitet das Unternehmen eine Generation konnektiver Sensoren vor, die sich mit tragbaren Endgeräten steuern lassen und durch einfache Bedienbarkeit auszeichnen.

Verbunden zu einem Sensornetz kommunizieren die intelligenten Systeme untereinander sowie mit einer Datenbank. Über die WLAN-Verbindung erhalten die Sensoren Updates zu ihren jeweiligen Anwendungen. Mit Touch and Automate wird die Prozesstransparenz und Kosteneffizienz einer Produktionslinie voll ausgeschöpft.

Der Schritt in die dritte Dimension

Die neue Produktreihe der Mono2½D und Mono3D-Sensoren ist für geringe Betriebskosten und eine einfache Installation optimiert. Die Kameras der Sensoren sind vorkalibriert und liefern direkt ab Inbetriebnahme genaue Messergebnisse. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Investition laut Hersteller ausgezahlt.

Die zusätzliche Bestimmung von Lage und Rotation in der Höhenachse (Mono2½D) und in allen sechs Freiheitsgraden (Mono3D) erlaubt die automatische Ausführung anspruchsvoller Pick-and-Place-Aufgaben und die dreidimensionale Objekt-Bestimmung im Raum.

Flexibel in der Objektbestimmung

Beide Systeme verwenden eine konturbasierende Erkennung zur sicheren Identifikation von Lage und Orientierung eines Teils. Das sorgt für eine hohe Vielfalt erkennbarer Teile und erlaubt auch den Scan „on-the-fly“ bei bewegtem Objekt – einfache Referenzmerkmale wie Löcher, Kanten oder Ecken genügen.

Die Bandbreite an detektierbaren Objekte reicht von Bauteilen auf Paletten über Automobilteile wie Türen bis hin zu Heckklappen und Hauben in einem Gestell. Neben dem De-Racking von Fahrzeugkomponenten eignet sich das System auch zur Positionsbestimmung gesamter Karossen, etwa vor der Lackierung. Durch die Ausstattung der Sensoren mit Embedded Technologie und kabelloser Konnektivität werden sie auf die Zukunft der industriellen Produktion vorbereitet.