Fingerprint von Stahlprodukten bestimmen

SSAB und Sandvik Materials Technology haben ihre Kräfte gebündelt und eine Initiative ins Leben gerufen. Mit der Smart Steel Innovation Challenge suchen sie die besten Ideen für die Verfolgung von Stahlprodukten während ihres Lebenszyklus.

09. Oktober 2018
Niko Korte, SSAB (Bild: SSAB)
Bild 1: Fingerprint von Stahlprodukten bestimmen (Niko Korte, SSAB (Bild: SSAB))

Unternehmen und Forschungsgruppen jeder Größe können teilnehmen. Der Gewinner erhält die Chance, die Idee in einer langfristigen Partnerschaft mit SSAB und Sandvik Materials Technology zu entwickeln – mit Zugang zu umfangreichem Geschäftswissen und internationalen Kunden. Die Challenge ist Teil des Smart-Steel-Projekts im Zusammenhang mit PIIA, einem schwedischen Innovationsprogramm, das von der schwedischen Energieagentur Vinnova und Formas finanziert wird.

Stahl wird smart

„Wir sind fest davon überzeugt, dass Stahl in Zukunft in der Lage sein wird, seine Eigenschaften und Verarbeitungshinweise an die Maschine zu übermitteln, die es verarbeitet. Wir hoffen, mit dieser Initiative neue Ideen zu generieren, die die Entwicklung beschleunigen“, betont Niko Korte, Leiter von SSAB Digital Business Development.

„Eine anwendungbare Fingerprint-Technologie für Stahl würde uns neue Türen öffnen. Der Fingerabdruck wäre ein Qualitätsstempel und würde nützliche Informationen zum Material, zur Sicherheit und zur Nachhaltigkeit enthalten“, erklärt Mattias Klockars, Leiter der Strategic Research Labs bei Sandvik Materials Technology.

Bis 2. November Ideen einreichen

Die Herausforderung wird von der skandinavischen Innovationsberatungsfirma Spinverse organisiert. Sie ist darauf spezialisiert, offene Innovationsökosysteme zu betreiben und Innovationen in die Wirtschaft zu bringen. Die Einreichung von Vorschlägen ist bis zum 2. November möglich.

Schlagworte