Filterturm für Schweißrauch und Stäube

Mit dem Ivat-Filterturm lassen sich Produktionshallen von Abgasen, Schweißrauch, leichten Stäuben, Öl- und Emulsionsnebel ohne Rohrleitungen befreien. Der Filterturm hat sich in Härtereien, bei Beschichtern und Pulverabfüllern bewährt und wird aktuell mit einer automatischen Raumluftregelung angeboten.

21. Juli 2016

Das von Ivat entwickelte und patentierte Regelungsverfahren FRI-Lan mit TBD-Modus reduziert Energie- und Heizkosten in der Absaug- und Filtertechnik um 70 Prozent. Eine Investition in die Filtertechnik kann vom Staat um 30 Prozent bezuschusst werden. Sämtliche Optionen und Funktionen erfolgen kabellos und flexibel ohne Rohrleitungen nach dem Plug&Play-Prinzip: einstecken, einschalten, fertig.

Automatische Raumluftmessung

Die neue Comfort-Raumluftregelung misst kabellos Verschmutzungsgrad, Luftqualität und Temperatur in der Produktionshalle. Die Messsensoren befinden sich an der Decke sowie im Arbeitsbereich des Filterturms. Schichtzeiten und gewünschte Temperatur können komfortabel am Display vorgegeben und die Luftqualität abgelesen werden. Dadurch sorgt die vollautomatische Regelung der Filteranlage für ein optimales Raumluftklima.

Selbst die Überschreitung der Grenzwerte, Filterbrüche, Feuer und Brände in der Halle werden vom System lokalisiert und über die serienmäßig integrierte Internetanbindung über Ethernet an die Leitzentrale oder Fernwartung gemeldet.

Optimales Raumluftklima

Im Standby-TBD-Modus werden die Hallentore mittels Funk-Positionsschalter überwacht und der Filterturm bei längerer Toröffnung automatisch in den Standby-Reinigungs-Modus geschaltet. So können die Strom-, Heiz- und Filterkosten deutlich reduziert werden.

Die Morgenbelüftung sorgt dank dem zeitlich einstellbaren Anfahrheizmodus, der mit jedem vorhandenen Heizsystem kombinierbar ist, schon zu Arbeitsbeginn für ein optimales Betriebsklima. Die Intervalle einer Frischluftzufuhr zur Belüftung über Fenster, Tore oder Absaugarme sind frei wählbar.

Erhöhte Lebensdauer der Filterpatronen

Die Druckkompensation passt die Absaugleistung automatisch dem Filterverschmutzungsgrad an und reinigt die Filterpatronen schonend im Standby-Modus. Dadurch wird nicht nur die Lebensdauer der Filteranlagen erhöht, sondern es ermöglicht eine umweltfreundliche Filterreinigung, anstelle eines teuren Filterwechsels. Die Reinigung erfolgt mittels Ultraschall und ist nach etwa 2.500 bis 5.000 Betriebsstunden notwendig.

Schadstoff-Grenzwerte neu deklariert

Die Schadstoffe werden bei Inbetriebnahme des Filterturms durch die Ivat-Techniker gemessen und kalibriert. Die Techniker werten darüber hinaus die Raumluftqualität aus. Dadurch wird die Einhaltung der seit 2015 gültigen Grenzwerte zur Schadstoffbelastung (beispielsweise beim Schweißen 1,25 mg/m3) garantiert.

Optional kann über energieeffiziente, im Filterturm integrierte Wärmetauscher gekühlt und geheizt werden. Auf weitere Heizsysteme kann komplett verzichtet werden. Das führt zu Kosteneinsparungen.

Für jeden die passende Lösung

Die Ivat-Filtertürme gibt es in vier Varianten vom Minitower für knapp 10.000 Euro über platzsparende, fahrbare Kompakttürme bis zu Premiumversionen. Es stehen neun Baugrößen von rund 3.000 bis 30.000 m3 pro Stunde zur Auswahl. Die aktuellste Entwicklung ist der Profi-Duofilterturm, der zusätzlich über flexible Absaugarme mit funkgesteuerten Absperrschiebern eine kombinierte Punkt- und Raumabsaugung ermöglicht.