Feuerverzinken

Zinkrecycling von der ersten Minute an

14. Mai 2008

Das Recycling von Zink beschränkt sich beim Feuerverzinken nicht nur auf die Wiederverwertung von feuerverzinkten Produkten am Ende des Lebenszyklus, sondern beginnt bereits in der Verzinkerei. So wird beispielsweise Hartzink, ein Nebenprodukt des Feuerverzinkungsprozesses, aufbereitet und für zahlreiche Kosmetika verwendet. Für die Herstellung von Autoreifen wird Zinkoxyd eingesetzt, das die Bremseigenschaften verbessert und den Verschleiß minimiert. Es wird aus Zinkasche gewonnen, die beim Verzinken entsteht und ein wichtiger Bestandteil von Sonnenschutzcremes und medizinischen Produkten ist. Zinkrecycling aus Stahlschrotten stellt in steigendem Maße eine Alternative zur Zinkgewinnung aus Erzen dar. Nicht geringe Mengen des heute recycelten Zinks sind mehr als 100 Jahre alt und hatten ein Vorleben als Bedachung oder als Dachrinne. Aufgrund ihrer Wertigkeit werden diese Bauzinkprodukte zu fast 100 Prozent recycelt und als so genanntes Einschmelzzink zum Feuerverzinken eingesetzt. Zink kann einfach und unbegrenzt oft ohne Verlust seiner chemischen und physikalischen Eigenschaften recycelt werden. Zur Zeit werden rund 30 Prozent des Zinkbedarfs durch recyceltes Zink gedeckt. Gemessen an der Menge des zum Recycling zur Verfügung stehenden Zinks liegt die Recyclingquote für Zink aktuell bei circa 80 Prozent. Durch technologischen Fortschritt erhöht sich diese Recyclingquote kontinuierlich.