Wenige Fahrminuten nördlich von Luzern ist das Job-Shop-Center AL-Cut beheimatet. Von Inwil aus bedient der Fachbetrieb Kunden aus unterschiedlichsten Branchen in der gesamten Schweiz. Vor allem Kleinserien und Prototypen werden bei AL-Cut angefertigt.

Um wirtschaftlich stärkere Materialien schneiden zu können, erweiterte das Unternehmen seinen Maschinenpark um ein Bohr-Plasmaschneidsystem. Dabei gab die Flexibilität der für die 3D-Blech- und 3D-Behälterbodenbearbeitung ausgelegten CNC-Maschine den Ausschlag für Microstep. Das Fazit nach zwei Jahren im Einsatz: »Grundsätzlich sind wir mit dem ganzen Konzept sehr zufrieden und können es überall wieder weiterempfehlen.«

Die beiden Geschäftsführer von AL-Cut haben Metall im Blut. Bevor sich Toni Räber und Andreas Sommer Mitte 2009 selbstständig machten und im Norden von Luzern ein Job-Shop-Center gründeten, näherten sie sich der Metallbaubranche von vielen Seiten, sammelten Erfahrungen im technischen wie im kaufmännischen Bereich. Im Zentrum ihres gemeinsamen Unternehmens steht das Wasserstrahl- und Laserschneiden, wie der Name AL-Cut – stehend für Aqua und Laser – verdeutlicht.

Unterschiedlichste Branchen

»Unser Kerngeschäft bleibt das Schneiden«, sagt Toni Räber. AL-Cut hat Kunden querbeet: vom Fliesenleger über den Grabsteinhersteller bis zum Künstler. In der gesamten Schweiz setzen Kunden auf die Qualität und Liefertreue des Fachbetriebs mit seinen 14 Mitarbeitern – vor allem bei Prototypen und Kleinserien ist AL-Cut ein gefragter Ansprechpartner.

Maschinenbau, Elektrotechnik, Medizintechnik, Stahlbau, Fahrzeugbau oder Flugzeugtechnik sind nur einige der Branchen, die in der 1.000 Quadratmeter großen Werkshalle mit 100 Quadratmeter großem Büroanbau bedient werden. Um der Nachfrage auch künftig hochwertig und schnell zu begegnen, investiert das Job-Shop-Center nicht nur in den Maschinenpark beständig, auch die Erweiterung der Produktionshalle um 1.200 Quadratmeter ist bereits im Bau.

Wirtschaftlicher Prozess gesucht

Bestandteil des Technologieparks inmitten von Laserschneidmaschine, Wasserstrahlschneidanlage, Abkantpresse und Nassschleifmaschine ist seit Mai 2017 eine multifunktionale Bohr-Plasmaschneidlösung von Microstep zur 3D-Bearbeitung von Blechen und Behälterböden. »Da wir hauptsächlich ein Laser- und Wasserstrahlschneidcenter sind, brauchten wir eine wirtschaftliche Zwischenlösung: eine Plasmaschneidanlage. Damit können wir feste, dicke Werkstoffe relativ günstig schneiden, bei denen Laser an die Grenzen kommt und Wasserstrahl zu teuer ist«, erklärt Toni Räber.

Beratung und Flexibilität gaben den Ausschlag

Bereits in der Anfangsphase des Auswahlverfahrens kamen die Entscheider über einen Fachhändler auf Microstep, nach einer ersten Beratung schauten sich Toni Räber und sein Kollege Andreas Sommer noch andere Hersteller an. Letztlich überzeugte die Flexibilität des Systems. Nach eingehender Analyse und Beratung wurde so aus der ursprünglich gesuchten Anlage zum Unterwasserplasmaschneiden eine Lösung, die mehrere Bearbeitungsoptionen vereint.

»Microstep hat für uns speziell eine polyvalente Anlage gebaut, mit der wir relativ günstig und wirtschaftlich Werkstoffe mit höheren Stärken schneiden können. Außerdem können wir nicht nur flach Plasmaschneiden, sondern können die Anlage auch zur Klöpperbodenbearbeitung nutzen oder zum Bohren, Senken und Gewinden«, so Räber.

Mit Konzept zufrieden

Rund zwei Jahre sind seit der Inbetriebnahme vergangen, die Plasma-Bohrkombination erfüllt täglich im Einschichtbetrieb zuverlässig ihre Aufgaben. Vor allem das Schneiden von Konturen in 2D und 3D in Flachmaterial mit zusätzlichen Bohrlöchern ist ein gefragtes Tool, das permanent eingesetzt wird. Für AL-Cut hat sich die Anschaffung gelohnt – je nach Auftrag hat das Job-Shop-Center den in Sachen Wirtschaftlichkeit und Präzision passenden Prozess im Haus. »Die Zusammenarbeit mit Microstep ist sehr gut. Die Beratung ist unkompliziert und wir fühlen uns bei Microstep sehr gut aufgehoben«, sagt Toni Räber.