Extremsparer

Spanntechnik/Stationäre Spannsysteme: Rüstkosteneinsparung von bis zu 90 Prozent

12. August 2008

Das Nullpunktspannsystem Schunk Unilock kann auf Schweißvorrichtungen ohne zusätzliche Masseableitung prozesssicher eingesetzt werden. Dies belegt eine intensive Prüfung, die der TÜV Süd im Auftrag des Lauffener Spann- und Greiftechnikspezialist Schunk durchgeführt hat. Unter härtesten Bedingungen stellten die Prüfer fest, dass sowohl die Kontaktstellen zwischen Prüfaufbau und Nullpunktspannsystem als auch die Klemmstellen zwischen Spannschieber und Spannbolzen dem Schweißvorgang standhalten. Mit dem bestandenen Test kann das Nullpunktspannsystem Schunk Unilock nun künftig auch im Schweißbetrieb spürbar die Rüstkosten reduzieren. Nullpunktspannsysteme gelten in der spanenden Fertigung schon länger als hoch-effektive Rüstzeitenkiller. Bei Kleinserien und großer Variantenvielfalt der Werkstücke lassen sich mit ihnen erhebliche Kostenvorteile erzielen, zum Teil bis zu 90 Prozent. Auf Nullpunktspannsystemen werden Werkstück, Vorrichtungen und Spannmittel in einem Arbeitsgang schnell und präzise positioniert, fixiert und gespannt. Sie verkürzen die Rüstzeiten drastisch und sind ein entscheidender Faktor, wenn es um Kosteneinsparungen in der Prozesskette geht. Aufgrund seiner einheitlichen Schnittstelle und der Variantenvielfalt nimmt Schunk Unilock eine Spitzenstellung unter den Nullpunktspannsystemen ein. Die Kosten des Systems amortisieren sich in der Regel innerhalb kürzester Zeit.