Expansion in Zeiten der Krise

Das mittelständische Unternehmen Dinse setzt einen Gegentrend

01. Juli 2009

Effizienzsteigerung durch verbesserte Logistik sowie mehr Raum für Forschung und Entwicklung am neuen Standort in Norderstedt lassen Dinse optimistisch in die Zukunft schauen. Das Hamburger Unternehmen, ein führender Anbieter von Schweißsystemen in Europa, bleibt nicht nur Norddeutschland als Standort treu, sondern vergrößert sich sogar. Geschäftsführer Torsten Lischke erläutert die Hintergründe: „Unsere Überlegungen zielten darauf ab, wie Dinse langfristig zukunfts- bzw. marktfähig bleibt. Uns war klar, dass das nicht durch Verkleinerung erreicht wird. Stattdessen hatten wir uns auf die Fahnen geschrieben, die Fertigungsabläufe effizienter zu gestalten, den internen Logistikaufwand zu reduzieren und auch die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen zu optimieren. Das war allerdings nur an einem zusätzlichen neuen Standort möglich.“

Der Kauf des nur 440 m entfernten bebauten Grundstücks Rugenbarg 69 in Norderstedt war die Lösung. Ein Teil des Unternehmens bleibt nach wie vor in Tarpen 36, so die mechanische Fertigung, der Brennerbau, die Systemfertigung und die Logistik. Insgesamt finden auf zirka 8000 Quadratmetern 150 Mitarbeiter Platz.