EUnited Robotics betreut künftig auch Hersteller von Servicerobotik

EUnited Robotics möchte europäische Serviceroboter-Hersteller dabei unterstützen, ihre Geschäfte auzubauen

16. Juli 2007

Der europäische Robotikverband EUnited Robotics mit Sitz in Brüssel hat wichtige Entscheidungen getroffen, um seine Mitgliedschaft um die Servicerobotik zu erweitern. Während der Mitgliederversammlung am 18. Juni 2007 in Brüssel haben Hersteller von Industrierobotern und die Systemintegratoren die Bedeutung der Servicerobotik als Wachstumsmarkt betont und begrüßen künftige Mitgliedschaften von Unternehmen der Servicerobotik. „Wir freuen uns darauf, auch die Interessen der Unternehmen, die im Bereich der Servicerobotik tätig sind, zu vertreten“, brachte der in seinem Amt bestätigte EUnited Robotics-Vorsitzende, Stefan Müller, KUKA Roboter, Augsburg, zum Ausdruck. „Betrachtet man die technologischen Gegebenheiten im Bereich der Forschung und Entwicklung, werden viele Gemeinsamkeiten von Industrie- und Servicerobotik deutlich. Andererseits werden, wenn es um die Erschließung von Märkten geht, beide Bereiche vor unterschiedliche Herausforderungen gestellt.“ Seit seiner Gründung 2004 hat EUnited Robotics bereits Erfahrung mit der Betreuung von Herstellern von Industrierobotern unter Beweis gestellt. Stefan Müller ist davon überzeugt, dass diese Erfahrung dazu genutzt werden kann, auch Hersteller der Servicerobotik in die Betreuung aufzunehmen und deren Interessen zu vertreten. Viele Serviceroboter-Hersteller sind der Einladung zur EUnited Robotics-Veranstaltung „European Service Robotics - Teaming up for a Growth Market“, die am 19. Juni 2007 in Brüssel stattfand, gefolgt. Gudrun Litzenberger, Leiterin des IFR Statistical Department in Frankfurt, erläuterte die Marktlage und beendete ihren Vortrag mit den Worten: „Der Markt für professionelle Service-Roboter bietet ein enormes Potenzial - also sichern Sie sich Ihren Anteil!“. Servicerobotik-Experte Martin Hägele, Fraunhofer IPA in Stuttgart, sieht „eine einzigartige Chance, neue Produkte für etablierte und insbesondere für neue Märkte zu entwickeln und einzuführen“.