Erweiterungsmodule für mehr Flexibilität

Für das konfigurierbare Steuerungssystem PNOZmulti 2 stehen jetzt neue Erweiterungsmodule für Sicherheit und Kommunikation bereit. Zudem lässt sich das Basisgerät PNOZ m B0 jetzt mit vier Modulen erweitern. Mit PNOZmulti 2 können damit nun Sicherheitslösungen unterschiedlicher Größe und Anforderungen flexibel umgesetzt werden. Das multifunktionale, einfach zu konfigurierende Steuerungssystem ist maßgeschneidert für den Einsatz in vielen Bereichen des Anlagen- und Maschinenbaus, insbesondere wenn mehrere Sicherheitsfunktionen – wie etwa Not-Halt, Lichtschranken oder Schutztüren – an einer Maschine überwacht werden sollen.

30. Mai 2013
Für das konfigurierbare Steuerungssystem PNOZ-multi 2 stehen nun weitere E-/A- und Kommunikationsmodule zur Verfügung.  (Pilz GmbH & Co. KG)
Bild 1: Erweiterungsmodule für mehr Flexibilität (Für das konfigurierbare Steuerungssystem PNOZ-multi 2 stehen nun weitere E-/A- und Kommunikationsmodule zur Verfügung. (Pilz GmbH & Co. KG) )

Das Basisgerät PNOZ m B0 kann ab der Version 1.1 rechtsseitig ab sofort mit vier Erweiterungsmodulen eingesetzt werden. Mit diesen kann die Anzahl der Sicherheitsfunktionen wie Not-Halt, Schutztüren, Lichtschranken oder auch Zweihand erhöht werden. So können mehr Sicherheitsfunktionen einfach und flexi-bel überwacht werden. PNOZmulti 2 sorgt damit nun für noch mehr Flexibilität mit Blick auf die Größe sowie die individuellen Anforderungen einer Applikation.

Dabei verfügt das nur 45 mm breite Basisgerät über 20 sichere Eingänge und vier sichere Halbleiterausgänge bis PL e bzw. SIL CL 3. Das Basisgerät verbraucht bis zu 80 Prozent weniger Energie als vergleichbare Produkte. Umgerechnet auf den CO2-Ausstoß bedeutet dies bei 4800 Betriebsstunden eine Ersparnis von bis zu 6,39 kg Kohlendioxid pro Jahr für jede eingesetzte Steuerung.

Neue Erweiterungsmodule für den modularen Ausbau

Zu dem bereits vorhandenen sicheren Eingangs-/Ausgangsmodul mit acht sicheren Eingängen und vier sicheren Halbleiterausgängen kommen neu für den modularen Ausbau auf der rechten Seite nun ein Eingangsmodul mit 16 sicheren Eingängen und ein Ein-/Ausgangsmodul mit vier sicheren Eingängen und vier sicheren Relaisausgängen hinzu. Auf der linken Seite des Basisgeräts bieten die Kommunikationsmodule mit entweder einer seriellen oder einer ETH-Schnittstelle sowie die Feldbusmodule Profibus-DP oder Canopen die Möglichkeit, nun auch mit dem PNOZmulti 2 einen Datenaustausch mit diversen Steuerungssystemen durchzuführen. Für Anwender bedeutet dies eine noch flexiblere, weil offenere Anbindung an bestehende oder auch neue Applikationen.

Die neue Hardware ist mit der aktuellen Version 9.2.0 des PNOZmulti Configurators einsetzbar. Mit dem Softwaretool lassen sich Zeit und Kosten in allen Engineeringphasen von der Planung und Projektierung bis hin zur Wartung einsparen. Die Sicherheitsschaltung wird auf einfache Weise am PC erstellt und ist flexibel an geänderte Applikationen anpassbar.