Erweitertes Werkstoffdatensystem

Anlässlich der Jmatpro-Anwenderkonferenz wurde auch die deutlich erweiterte Version 7 des Systems mit der Möglichkeit zur Berechnung der magnetischen Permeabilität und der Härtung von Superlegierungen sowie der Optimierung von Al-Legierungen präsentert.

03. April 2013
Am 13. und 14. März fand in Kamen die 3. internationale JMatPro Anwenderkonferenz mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien und England statt. 40 Fachleute aus Industrie und Forschung diskutierten über die praxisorientierte Berechnung von Werkstoffdaten in der  Produkt- und Prozessentwicklung mit dem Werkzeug JMatPro.
Bild 1: Erweitertes Werkstoffdatensystem (Am 13. und 14. März fand in Kamen die 3. internationale JMatPro Anwenderkonferenz mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien und England statt. 40 Fachleute aus Industrie und Forschung diskutierten über die praxisorientierte Berechnung von Werkstoffdaten in der Produkt- und Prozessentwicklung mit dem Werkzeug JMatPro.)

Dr.-Ing. Corinna Thomser vom führenden Anbieter für Gießprozess-Simulation Magma GmbH stellte neue Entwicklungen vor:„Jmatpro-Daten zum Umwandlungsverhalten sind für uns eine wichtige Grundlage zur Verbesserung der Vorhersage der Wärmebehandlung von Stahlgussbauteilen“.

Die Werkstoffsimulation mit der Software Jmatpro ist gängige Praxis in der modernen Werkstoff- und Prozessentwicklung. „Durch seine intuitive Bedienbarkeit und die Bereitstellung konsistenter Materialdaten für eine Vielzahl technischer Legierungssysteme punktet das System vor allem in der industriellen Praxis“, fasste Dr. Uwe Diekmann von der Metatech GmbH als exklusiver Vertriebs- und Implementierungspartner für das System zusammen. „Mit der neuen Version 7 können z.B. komplexe Prozesse wie die Induktionserwärmung von Stahl erheblich besser vorausberechnet werden“.

Jmatpro-Produktentwickler Dr. Jean-Philippe Schillé und Dr. Zhanli Guo der Sente Software Ltd. stellten deshalb neben den Detailverbesserungen die Highlights der neuen Version 7 vor:

• Die neue Berechnung der magnetischen Permeabilität für Stähle ermöglicht z.B. beim induktiven Randschichthärten die exakte Vorhersage der Eindringtiefe.

• Für die Optimierung von Al-Legierungen können erstmals Festigkeiten nach den T5 und T6 Wärmebehandlungen berechnet werden.

• Die Härtung von Superlegierungen kann durch gleichzeitige Berücksichtigung der Gamma’- und Gamma”-Ausscheidungen besser berechnet werden.

Auf der Hannover Messe beteiligt sich die Metatech GmbH am Werkstoff-Forum in Halle 6. Thema des Vortrags am 09.04.2012 ist: Mit Simulation schneller zum Einsatz neuer hochfester Stähle – Verkürzung von Innovationszyklen durch Werkstoffsimulation