Erfolgreiches Jahr

Die Trimet Aluminium SE zieht in ihrem Jubiläumsjahr eine positive Bilanz. Der Werkstoffspezialist, der sein 30-jähriges Bestehen feiert, hat das Geschäftsjahr 2014/2015 mit einem Konzernumsatz von 1,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,3 Milliarden Euro) abgeschlossen. Mit erweiterten Kapazitäten konnte das Unternehmen die hohe Nachfrage nach Aluminiumlegierungen bedienen und verzeichnete ein werthaltiges Wachstum. Mit dem Ausbau seiner Produktionsanlagen stellt sich Trimet auch im laufenden Geschäftsjahr auf den weiter steigenden Bedarf an Aluminium ein.

15. Oktober 2015
Mit Plakaten und Aktionen setzt Trimet in seinem Jubiläumsjahr ein  Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit. An den acht Standorten sind 2900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 30 Nationen tätig. (Bild: Trimet Aluminium SE)
Bild 1: Erfolgreiches Jahr (Mit Plakaten und Aktionen setzt Trimet in seinem Jubiläumsjahr ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit. An den acht Standorten sind 2900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 30 Nationen tätig. (Bild: Trimet Aluminium SE))

Die Aluminiumhütten, Gießereien und Umschmelzwerke der Trimet waren im abgelaufenen Geschäftsjahr voll ausgelastet und produzierten insgesamt 740.000 Tonnen Aluminium. Mit fast 2.900 Mitarbeitern erreichte die Trimet-Gruppe eine Umsatzrendite von 3,4 Prozent. Dem bereinigten Ergebnis von 61 Millionen Euro stehen Investitionen in Höhe von 76 Millionen Euro gegenüber. „Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr erheblich in unsere Produktionsanlagen investiert. Dass uns das über die ganzen 30 Jahre gelungen ist, verdanken wir vor allem unseren Mitarbeitern. Wir bedanken uns auch bei unseren Kunden und allen anderen Geschäftspartnern, ohne deren Vertrauen wir nicht bestehen könnten“, so Dr. Martin Iffert, Vorsitzender des Vorstands der Trimet Aluminium SE.

Trimet investierte im Geschäftsjahr 2014/2015 vor allem in den Ausbau der Produktionsstätten. Die Erweiterung der Gießerei am Standort Essen steht vor dem Abschluss. Eine neue Stranggussanlage mit einer Jahreskapazität von 60.000 Tonnen wird Ende 2015 in Betrieb genommen. Am Standort in Voerde wurden zusätzliche Elektrolyseöfen erneuert, um die volle Produktionskapazität zu erreichen, und in Saint-Jean-de-Maurienne hat das Unternehmen stillgelegte Elektrolyseöfen wieder in Betrieb genommen. Damit nutzt die Aluminiumhütte in den französischen Alpen erstmals seit zehn Jahren wieder ihre volle Kapazität. Zusätzlich erweiterte Trimet die angeschlossene Gießerei. Neben Aluminiumdraht produziert der Standort jetzt auch Walzbarren und Gusslegierungen.

Beitrag zu Netzstabilität

Die energieintensiven Elektrolyseanlagen haben im abgelaufenen Geschäftsjahr einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der Stromnetze geleistet. Allein im ersten Halbjahr 2015 sind seitens der Netzbetreiber 45 Abschaltungen in den Aluminiumhütten der Trimet im Rahmen der Abschaltverordnung erfolgt, um Lastspitzen auszugleichen und Netzausfallrisiken zu vermeiden. Das von Trimet entwickelte Modell einer virtuellen Batterie, das die Aluminiumherstellung flexibel an die fluktuierende Stromzufuhr anpasst, die erste Erprobungsphase abgeschlossen. Die umgebauten Elektrolysezellen der Essener Aluminiumhütte gehen jetzt in den Testbetrieb.

Wachstum mit Weitblick

Im laufenden Geschäftsjahr richtet sich Trimet auf eine weiter steigende Nachfrage ein. „Mit der Integration unserer jüngsten Standorte und dem Kapazitätsausbau können wir Kunden mit allen Formaten für die Aluminiumweiterverarbeitung bedienen“, betont Iffert. In der Nähe zum Kunden sieht das Familienunternehmen seinen entscheidenden Erfolgsfaktor. „Als Partner bei der Werkstoffentwicklung ist der Erfolg unserer Kunden der Maßstab unseres Handelns.“, erläutert Iffert.