Erfolgreiche Kooperation

Zahlreiche Impulse für das Feinschneiden lieferte die Technologietagung von Feintool beim Pressenbauer Schuler in Waghäusel. Anlässlich der 50-jährigen Partnerschaft beider Unternehmen zeigte Feintool rund 50 Kunden die aktuellen Entwicklungen bei den Feinschneidpressen, dem Werkzeugbau und den Serviceangeboten.

01. Juli 2016

Feintool-CEO Heinz Loosli erinnerte zu Beginn an die Anfänge der Kooperation zwischen Feintool und Schuler: „Wir hatten einen kompetenten Partner gesucht, der die Vorstellungen von Feintool für Feinschneidpressen umsetzen konnte.“ Heute entwickeln beide Unternehmen gemeinsam die hydraulische Feinschneidpressen-Serie HFA. Damit gelinge es, die Vorteile des Feinschneidens zu steigern, sagte Loosli. „Denn unser Wettbewerber ist immer eine andere Technik.“

840 gemeinsame Feinschneidpressen

Er habe großen Respekt vor dem Erfolg des Feinschneidens, betonte Dr. Martin Habert, Geschäftsführer von Schuler: „Wir sind ein verlässlicher Partner für Feintool.“ Mittlerweile seien in den 50 Jahren der Zusammenarbeit rund 840 hydraulische Feinschneidpressen gemeinsam entwickelt und produziert worden.

Eine Orientierung durch die zahlreichen Angebote an hydraulischen Pressen von Feintool gab Marc Schori, Segmentleiter Fineblanking Technology: „Das richtige Produktionssystem ist entscheidend, um das Potenzial des Feinschneidens vollständig zu erschließen.“

Die einzelnen hydraulischen Pressen verfügen über unterschiedliche Ausstattungen, die je nach Bauteil notwendig sind. Die richtige Pressenauswahl führe nicht nur zur optimalen Teilequalität, sondern auch zu reduziertem Materialverbrauch, zur Integration von Nachfolgeoperationen und zur beschädigungsfreien Teileausbringung – und damit zu einer wirtschaftlichen Produktion, erklärte Schori weiter.

Effizientes Wartungssystem

Mit dem Feinmonitoring hat Feintool die Grundlage für ein effizientes Wartungssystem der Pressen und Anlagen im Zeitalter von Industrie 4.0 geschaffen. „Die Presse sagt, was die Arbeiter wann machen müssen und sie können den optimalen Zeitpunkt für die Instandhaltung bestimmen“, unterstrich Marc Schneeberger, Business Development Manager bei Feintool.

Durch zahlreiche Sensoren werden durch Feinmonitoring wichtige Parameter der Presseanlage laufend gemessen. Diese Messergebnisse werden dann über ein Mobilfunknetz verfügbar gemacht und analysiert. Bei absehbaren Störungen oder Ausfällen erhalten vordefinierte Empfänger per SMS oder E-Mail eine Warnmeldung.

„Feinmonitoring leitet die Daten an die richtigen Ansprechpartner weiter“, so Marc Schneeberger. Die Daten sind außerdem Grundlage für einen bedarfsgerechten Unterhalt, um damit die Anlagen-Verfügbarkeit zu steigern sowie planbare Unterhaltskosten zu sicherzustellen. Dieser bedarfsgerechte Unterhalt kann auch direkt von Feintool übernommen werden.

Sven Hofstetter, Leiter des Werkzeugengineerings bei Feintool, beleuchtete die Bedeutung der Werkzeugkonzepte für eine prozesssichere Produktion beim Feinschneiden sowie „das perfekte Zusammenspiel von Presse und Werkzeug.“ Ob das Ziel eine hohe Ausbringungsleistung, ein kurzer Werkzeugwechsel, ein minimaler Materialverbrauch oder erhöhte Werkzeugstandzeiten sind - mit einem intelligenten Werkzeugkonzept kann Feintool die Produktion unterstützen und die Teilekosten senken.