Erfolgreich auf Indien-Tour

VDW-Symposium war Magnet für Fertigungsspezialisten

13. Dezember 2007

Rund 600 hochkarätige Fachleute aus der indischen Automobil- und -zulieferindustrie, dem Maschinenbau, der Elektronikfertigung und der Luftfahrtindustrie besuchten Mitte November das VDW-Symposium in Indien. „Das Angebot der 17 teilnehmenden deutschen Firmen stieß auf lebhaftes Interesse“, freute sich Carl Martin Welcker, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). An beiden Veranstaltungen in Pune und Bangalore habe sich das Publikum ausgesprochen fachkundig, wissbegierig und diskussionsfreudig gezeigt. Indien hat sich in den vergangenen Jahren fast explosionsartig zum Wachstumsmarkt für den deutschen Werkzeugmaschinenbau entwickelt. „Wir Deutschen haben hier einen sehr guten Ruf, stehen jedoch auch in hartem Wettbewerb zu den Japanern. Deshalb müssen wir jede Möglichkeit nutzen, den Fuß in der Tür zu halten und unsere Position zu stärken“, begründete Welcker das VDW-Engagement. Vor allem gehe es darum, die Bekanntheit deutscher Hersteller im Breitenmarkt zu erhöhen und Kompetenz in Technologie und Service zu zeigen. Der indische Werkzeugmaschinenmarkt hatte 2006 ein Volumen von mehr als 780 Mio. Euro. Deutschland war der wichtigste Lieferant. Seit 2002 wuchsen die deutschen Exporte nach Indien kontinuierlich zweistellig. Das Volumen hat sich mehr als vervierfacht. Diese Entwicklung setzte sich auch im ersten Halbjahr 2007 fort. Besonders gefragt waren Bearbeitungszentren, Schleif-, Schmiede- und Verzahnmaschinen. Darüber hinaus wurde ein breites Spektrum weiterer Technologien geliefert.