Entwickelt für Smart-Factory

Mit Zenon 7.20 stellt Copa-Data eine neue Version seiner HMI/Scada-Lösung vor, die ganz im Zeichen der Smart-Factory steht: Die Software ermöglicht zielgerichtete Analysen und Big-Data-Auswertungen und stellt alle relevanten Informationen jederzeit und überall bereit. Zudem können Unternehmen mit Zenon und Microsoft-Technologien eine kosteneffektive und skalierbare Cloud-Lösung aufsetzen.

09. März 2015
Copa-Data präsentiert ein neues Release seiner HMI/Scada-Software Zenon: Die Version 7.20 steht ganz im Zeichen der Smart-Factory, ermöglicht zielgerichtete Analysen und Big-Data-Auswertungen und stellt alle relevanten Informationen überall, auf jedem Endgerät und zu jedem Zeitpunkt bereit.
Bild 1: Entwickelt für Smart-Factory (Copa-Data präsentiert ein neues Release seiner HMI/Scada-Software Zenon: Die Version 7.20 steht ganz im Zeichen der Smart-Factory, ermöglicht zielgerichtete Analysen und Big-Data-Auswertungen und stellt alle relevanten Informationen überall, auf jedem Endgerät und zu jedem Zeitpunkt bereit.)

Grundvoraussetzung für die Smart-Factory sind ergonomische Softwarelösungen, die ein effizientes Engineering sowie ein positives Nutzererlebnis ermöglichen und dabei hochskalierbar, sicher und performant sind. Mit Zenon 7.20 stellt Copa-Data eine neue Software-Version vor, die diese Anforderungen erfüllen kann.

„Mit Zenon 7.20 bieten wir eine Lösung, mit der sich innovative industrielle Produktionsanalagen aufsetzen lassen, die sich durch hohe Anpassungsfähigkeit, Ressourceneffizienz, Ergonomie sowie durchgängige und voll integrierte Wertschöpfungsprozesse auszeichnen“, erklärt Reinhard Mayr, Produktmanager bei der Copa-Data GmbH. „Mobiles Arbeiten mit der Everywhere-App by Zenon, HTML5, erweiterte Sicherheitsfunktionen und effizientes Energiemanagement kennzeichnen die neue Version. Zudem bietet Zenon 7.20 zahlreiche Verbesserungen für unsere Kernbranchen, die die Arbeit noch effizienter, einfacher und benutzerfreundlicher gestalten.“

Zenon Cloud Solution mit Microsoft Azure

Mit der Zenon-Cloud-Solution können Unternehmen ihre verteilten Produktionsstandorte miteinander vernetzen und integrieren und Zenon als Tool für eine unternehmensweite Optimierung nutzen. So ist es möglich, historische oder auch Echtzeit-Informationen standortübergreifend zu sammeln, miteinander zu vergleichen, in Korrelation zu setzen und in Form von übersichtlichen Dashboards darzustellen. Unternehmen können so Ansätze wie Energiemanagement oder OEE auch auf einer globalen Ebene verfolgen.

Um diese Lösung anbieten zu können, arbeitet Copa-Data eng mit Microsoft zusammen. Mit der in Zenon 7.20 neu verfügbaren Verbindung zu Microsoft-Azure können Unternehmen eine kostengünstige und gleichzeitig hochskalierbare Infrastruktur aufbauen.

Große Datenmengen beherrschen

Bei der Betriebsdatenerfassung fallen täglich große Datenmengen an, die archiviert werden müssen. Das ist kostenintensiv und aufwendig – aus gesetzlichen oder regulatorischen Gründen jedoch oft erforderlich. Mit der Zenon-Big-Data-Lösung bietet Copa-Data eine kostengünstige und ergonomische Speicherlösung für große Datenmengen. Diese Lösung kombiniert Zenon mit den Microsoft-Technologien cloudintegrierter Stor-Simple-Speicher (CiS) und Microsoft-Azure. In dieser Konstellation bekommt der Zenon-Archivserver eine Verbindung zum Microsoft-Azure-Cloud-Storage.

Die archivierten Datenpunkte werden auf einer Hardware-Appliance im internen Netzwerk, dem CiS, gespeichert. Dieses dynamische Storage Gateway sorgt mit einer Kapazität von derzeit bis zu 120 TB dafür, dass die Daten in die Azure Cloud Storage transportiert und dort sicher archiviert werden. Unternehmen können dabei jederzeit auf alle Daten zugreifen und diese für ihre Auswertungen heranziehen. Aber auch on-premise oder in hybriden Umgebungen können große Datenmengen nun sehr performant analysiert werden. Um den Anforderungen von Big Data-Projekten gerecht werden zu können, hat COPA-DATA die Analysefähigkeiten von zenon 7.20 weiter optimiert.

Zenon auf allen Endgeräten

In Zenon 7.20 hat Copa-Data die grafische Darstellung für Anwendungen auf Tablets mit Windows 8 und 8.1 weiter verbessert und benutzerfreundlicher gestaltet. Die neue Notifier-App für Android-Smartphones optimiert und erleichtert das Quittieren von Alarmen. Neu sind auch einige zusätzliche Password-Level für den Everywhere-Server, um granular zu definieren, welche Benutzer auf den Everywhere-Server zugreifen dürfen. Die neue Version der Everywhere-App by Zenon ist für iOS, Android, Windows Phone und Windows Tablet verfügbar.

Darüber hinaus bietet Copa-Data umfassende Unterstützung des Standards HTML5 und vereinfacht damit die Erstellung von Human-Machine-Interfaces (HMIs) über verschiedene Plattformen und Endgeräte hinweg. Ein Projektant kann ein Bild im Zenon-Editor erstellen, kompilieren und als HTML-Client-Projekt auf dem Internet-Information-Server ablegen. Der Client (das lokale Endgerät, z.B. ein Tablet oder Smartphone) greift über den Browser auf den Internet-Information-Server zu und rendert die HTML5-Seite. So benötigt der Projektant lediglich ein einziges Engineering-Tool und der Server wird entlastet.

Ein Plus an Sicherheit

Copa-Data arbeitet kontinuierlich daran, die Sicherheitsfunktionalitäten und -mechanismen in Znon zu verbessern, um Unternehmen bestmöglich vor Datenmanipulation, Datenverlust oder auch dem nachlässigen Umgang von Mitarbeitern mit geschäftskritischen Informationen zu schützen. So können Unternehmen mit Zenon 7.20 die Kommunikationsports über das Startup-Tool konfigurieren.

Die Dateien password.cmp und password.bin werden für jedes Projekt signiert. Werden Dateien aus einem anderen Projekt geladen, bricht der Editor ab und die Runtime wird beendet. Zudem wird das Remote-Transport-Passwort jetzt verschlüsselt gespeichert. Optional können Unternehmen auch eine starke Verschlüsselung der Remote-Transport-Kommunikation wählen.

Effizienteres Energiemanagement nach ISO 50001

Die neue Version Zenon 7.20 bietet eine Messstellenverwaltung, mit der sich Unternehmen einen vollständigen Überblick über ihre Zähler und Messwerte verschaffen können. So können sie sich beispielsweise die Zählerhersteller, die Seriennummern der Produkte, die Standorte der Zähler sowie die jeweiligen Verbräuche von Medien wie Strom, Gas oder Wasser anzeigen lassen.

Alle Werte lassen sich manuell oder automatisch erfassen, wobei auch relative Werte berechnet werden können. Dank der Funktion „Analyzer Report erzeugen“ und des Analyzer-Connectors ist das Reporting- und Analyse-Tool Zenon-Analyzer jetzt noch besser in Zenon integriert. Auch das Last-Management bietet in Zenon 7.20 eine Verbesserung: Während ein Verbraucher in den Vorgängerversionen lediglich zu- oder abgeschaltet werden konnte, ist es nun möglich, den Verbrauch gezielt zu regulieren.

Optimierter Rezeptgruppenmanager

Der Rezeptgruppenmanager (RGM) ermöglicht es, individuelle Fertigungsparameter und Befehle in einer Liste zu sammeln, die in der Runtime mit einem einzigen Funktionsaufruf ausgeführt wird. In der neuen Version 7.20 bietet der Rezeptgruppenmanager erhebliche Performance-Verbesserungen, die gerade bei komplexen Rezepturen wichtig sind.

Ein weiteres Highlight des RGM: Copa-Data hat die neue Rezeptwert-Tabelle an das RGM-Layout angepasst und ermöglicht nun unter anderem das Filtern, Umsortieren und Gruppieren. Zudem können Anwender die Tabelle grafisch anpassen. Mit der neuen Version des RGM haben Unternehmen auch die Möglichkeit, einzelne Parameter oder auch eine gesamte Liste für einzelne Benutzer oder Benutzergruppen zu verriegeln.

Ein bereits bekanntes Feature im RGM ist die Rezeptvalidierung. In der Validierung werden die Werte im Rezept mit den Werten in der Steuerung verglichen. Neu bei dieser Funktion ist die Live-Validierung. Treten beispielsweise Störungen auf, bekommt der Benutzer sofort Feedback vom System und wird auf den Fehler hingewiesen.

zenon 7.20 – weitere Neuerungen im Überblick

- Performante Grafikunterstützung: Zenon 7.20 unterstützt Direct-X-Version 11.1 und bietet damit eine moderne und leistungsstarke Grafikunterstützung. Die verbesserte Performance ist vor allem bei der Verwendung von Faceplates und im Zenon-Weltbild deutlich sichtbar und trägt so auch zu einer verbesserten User-Experience bei. Auch im Zenon-Editor erfolgt die Grafikdarstellung nun mittels Direct-X und gleicht damit der Darstellung in der Runtime.

- Optimierte SAP-Schnittstelle: Mit der neuen Version Zenon 7.20 ist es möglich, dass das SAP-System den Abruf von Produktionsdaten anstößt – und nicht wie bisher Zenon. Der Vorteil dieser Neuerung ist ein synchronisiertes Datenhandling und folglich verbessertes Timing, da das SAP-System die Daten aus zenon ganz gezielt und nur bei Bedarf abruft.

- Zenon-Energy-Edition: Nutzen Unternehmen die Energy-Edition von Zenon, profitieren sie ab Zenon 7.20 vom neuen Modul „Schaltfolgen“: Damit können Unternehmen die Abfolgen von Befehlsgaben definieren. Im PFC-Editor stellen sie Befehlsabfolgen sehr einfach und intuitiv per Drag&Drop zusammen.

- Zenon-Energy-Data-Management-System: Mit Zenon 7.20 bietet Copa-Data ein kostengünstiges Lösungspaket für Energiemanagement-Anwendungen. Das neue Angebot umfasst einen für Energiemanagement maßgeschneiderten Zenon-Operator sowie den Zenon-Analyzer inklusive ausgewählter Reports, die für das Energiemanagement nach ISO 50001 im Unternehmen relevant sind.

- Zenon Logic 8.7: Das neue Software-Release enthält auch ein Update der Zenon-IEC 61131-Programmierumgebung.

- Erweiterungen für die folgenden Treiber: IEC 60870 (Slave und Master), DNP3, SNMPv3, IEC 61850, IEC 61850 Edition 2, S7 (TIA 13 Import)

Zenon 7.20 ist vollständig kompatibel zu den Vorgängerversionen. Bestehende Projekte können einfach per Mausklick und ohne Datenverlust übernommen werden.