Energiesparende Sandwichpaneele

Die ‚Air Energy Sandwich Panels‘ von Ruukki werden insbesondere zum Bau von Lagerhallen und Industriegebäuden eingesetzt und lassen aufgrund einer hohen Luftdichte beträchtliche Energie- und damit Kosteneinsparungen erwarten.

27. Januar 2012

Im vergangenen Jahr erweiterte Ruukki sein Components-Geschäft in Deutschland, wobei der Fokus im wachsenden Vertriebsnetz derzeit auf dem Dach- und Fassadenbereich liegt. Nachdem Ruukki seine neuen Wandelemente, die ‚Air Energy Sandwich Panels‘, letztes Jahr bereits in Finnland einführte, werden die Energiepaneele nun auch in Deutschland vertrieben und hierzulande auf der Dach+Holz-Messe Ende Januar in Stuttgart erstmals vorgestellt.

Produziert werden die Air Energy Sandwich Panels für den Bau der Außenwände von Industriegebäuden, Lagerhallen, Logistikzentren und Geschäftshäusern. Die vorgefertigten Baueinheiten bestehen jeweils aus zwei Stahlplatten mit einem Dämmstoffkern aus Mineralwolle. Dank speziell entwickelter Verbindungsstücke und Dichtungen gewähren die Paneele eine konstant hohe Luftdichte. Damit verringern sie den CO2-Ausstoß und senken die Energiekosten – insbesondere die Heiz- und Kühlkosten. Insgesamt lassen sich mit den energiesparenden Paneelen bis 30 Prozent der Gebäudehaltungskosten einsparen. In großen Industriehallen bedeutet dies jährlich hohe fünfstellige Summen.

„Die Luftdichtheit ist einer der wichtigsten Faktoren, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu steigern und die Kosten zu senken. Gehen Wärme oder Kälte verloren, müssen sie durch die Temperaturregelung ausgeglichen werden. Das bedeutet einen höheren Energieaufwand durch Heizung, Kühlung und Klimaanlage, die ohnehin den größten Energieverbrauch in Gebäuden aufweisen”, erklärt Rainer Forster, Vertriebsleiter Deutschland bei Ruukki.

Die neuen Air Energy Sandwich Panels erlauben einen konstanten Luftdichtheitswert, der weit unter gesetzlichen Grenzwerten liegt. Die Paneele sind in drei Versionen erhältlich: Die Premium-Lösung gewährleistet eine Luftwechselrate von n50 ≤ 0,6 1/h. Sie wird damit selbst den Anforderungen für Passivhäuser gerecht. In der Plus-Variante bieten die Paneele eine Luftdichte von n50 ≤ 0,9 1/h, und liegen damit noch weit unter dem Grenzwert der deutschen Energieeinsparverordnung (EnEV) von n50 = 1,5 1/h. Diesen Wert unterschreitet Ruukki bereits mit dem Basic Level (n50 = 1,3 1/h).

„Die Bauindustrie und der Betrieb von Gebäuden verantworten zusammen 40 Prozent der weltweiten Emissionen. Mit unseren Energiepaneelen leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Sektors. Dabei verringern unsere Produkte nicht nur die CO2 Emissionen drastisch, sondern erhöhen auch den Gebäudewert. Darüber hinaus erlaubt eine Fassadenstruktur aus Energy Panels die Zertifizierung der Umweltleistung nach BREEAM-Richtlinien”, erläutert Rainer Forster den ökologischen Beitrag der Wandelemente.

Ruukki selbst reduziert als „Vorbild der Branche“ stetig den Einsatz von Rohstoffen und emittiert nach eigenen Angaben rund 300.000 Tonnen weniger CO2 als vergleichbare Unternehmen in Europa. Im Dow-Jones-Sustainability-Index führt Ruukki den Stahlverarbeitungssektor bereits an.

Je nach Kundenwunsch begleitet Ruukki ein Bauprojekt vom Entwurf bis zur Installation. Die Paneele können in der Produktion an individuelle Kundenbedürfnisse flexibel angepasst werden. Die Montage erfolgt über ein von Ruukki zertifiziertes Bauunternehmen. Nach der Montage der Paneele wird der Luftdichtheitswert des Gebäudes in Endmessungen überprüft, eine Garantie der jeweilig vereinbarten Luftwechselrate wird jedem Vertrag beigelegt.