Emissionsminderung

Umweltfreundliches Feuerverzinken.

06. Mai 2008

Allein in Deutschland werden nach Angaben des Industrieverbands Feuerverzinken jährlich 1,4 Millionen Tonnen Stahl stückverzinkt. Das Feuerverzinken ist ein langlebiger und bewährter Korrosionsschutz für Stahl und Eisen. Wie in Feuerverzinkungsanlagen Emissionen gemindert werden können, beschreibt eine überarbeitete Richtlinie der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL. Die Richtlinie VDI 2579 erscheint im Mai im Beuth Verlag. In dieser Richtlinie wird das Stückverzinken behandelt, wobei das Verzinkungsgut üblicherweise entfettet, dann in verdünnter Mineralsäure gebeizt, im Wasserbad gespült, mit einem Flussmittel behandelt, getrocknet und in das flüssige Zink getaucht wird. Weitere Verfahrensvarianten sind Nassverzinken, Schleuder-, Rohr- und Drahtverzinken. Das Bandverzinken ist nicht berücksichtigt. In der Richtlinie „Emissionsminderung –

Feuerverzinkungsanlagen“ sind die nach derzeitigem Stand der Technik erreichbaren Emissionswerte aufgelistet. Außerdem beschreibt sie eine ausführlichen Anleitung zum Messen der in diesen Anlagen anfallenden Emissionen. Die Richtlinie VDI 2579 in deutsch/englischer Fassung erscheint im Mai 2008 zum Preis von 51,70 Euro beim Beuth Verlag in Berlin. Herausgeber ist die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL. Die Ausgabe ersetzt den Entwurf von Mai 2007. Weitere Informationen und Onlinebestellungen unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de. Unter der Telefonnummer +49 (0)30 2601-2260 ist der Verlag in Berlin erreichbar.