Einstieg erleichtert

Das Laserschneiden war bisher Maschinenbauern vorbehalten, die über eine langjährige, spezifische Erfahrung in der Laserstrahlführung verfügen. Der fasergekoppelte Laser macht den Einstieg in diese Technologie heutzutage viel einfacher.Das Konitionieren für den Bearbeitungsprozess geeignet übernimmt der neue Lightcutter von Precitec.

24. Mai 2012

Der Lightcutter schneidet dünne bis mitteldicke Materialien wie Edelstahl und Aluminium im Schmelzschnitt bis 5 mm sowie Baustahl im Oxydschnitt bis 10 mm. Er wird in Flachbett-Schneidanlagen integriert, die im mittleren Laserleistungsbereich von 500 W bis 2 kW arbeiten. Mit einer Vielzahl von Optiken lässt sich der Lightcutter an die unterschiedlichsten Laser- und Prozessanforderungen anpassen.

Keine Kompromisse gibt es in der Wahl der Abstandssensorik. Das tausendfach bewährte Lasermatic-System garantiert auch bei hohen Bearbeitungsgeschwindigkeiten einen konstanten Abstand zwischen Düse und Material bei jeder Betriebstemperatur. Für die zuverlässige Funktion ist der Schutz der optischen Elemente vor Schmelzspritzer, Verbrennungselementen sowie Metallstaub nicht weniger wichtig. Der Lightcutter ist vollständig dicht und gegen Verunreinigungen im Schneidgas mit einem einfach austauschbaren und druckfesten Schutzglas geschützt. Die aufbereitete Spülluft im Kollimatorbereich lässt keinen Prozessstaub und Partikel eindringen. Die empfindlichen optischen Elemente werden so auch bei härtesten Umgebungsbedingungen mit leicht erhöhtem Druck zuverlässig abgeschirmt. Die Quarzglasoptiken sichert die stabile Fokuslage, die sich bedienerfreundlich von außen lateral und vertikal einstellen lässt.

Im rauen Produktionseinsatz sind Kollisionen mit vorstehenden Bauteilen oft unvermeidlich. Die Mechanik des Lightcutters ist dafür stabil ausgelegt. Er eignet sichfür die Integration in kleine und mittelgroße, kostengünstige Flachbett-Schneidanlagen. Auch in Sondermaschinen mit begrenzten Platzverhältnissen wird dieser Bearbeitungskopf eingebaut, zum Beispiel für das Besäumen von Bandmaterial im Durchlaufverfahren oder für einen zusätzlichen Bearbeitungsschritt in Bearbeitungszentren.

Der Lightcutter schließt die bisherige Lücke zwischen den High-Performance-Schneidköpfen Finecutter und HPSSL. Der Finecutter verfügt über entsprechende Features wie die hochgenaue Strahljustierung im Mikrometerbereich und eine beugungsbegrenzte Optik für feinste Bearbeitungsergebnisse. Der Schneidkopf HPSSL ist bereits tausendfach in Hochleistungsanlagen mit motorischer Fokuslagenverstellung und ausgereifter Sensorik zur Überwachung der Funktionen und des Schneidprozesses im Einsatz.