Einfach zum sauberen Schnitt

Fokus

Etwa 3000 Omax-Anlagen sind laut Innomax weltweit installiert, inzwischen auch über 180 im deutschsprachigen Bereich. Viele Hochschulen und andere Ausbildungsbetriebe setzen im Bereich Wasserstrahlschneiden verstärkt auf die einfach bedienbare Omax-Technik.

21. Mai 2012

Der Erfolg von Innomax beruht unter anderem auf der einfachen, fast narrensicheren Bedienung. Eingehende CAD-Daten werden direkt der PC-Steuerung zugeführt, wenige Maus-Klicks später schneidet die Omax mit dem Schwenkkopf die gewünschten Teile mit bestechender Präzision. Der Winkelschneidkopf A-Jet von Omax kann zusätzlich zur Winkelfehlerkompensation auch Fasenschnitte bis 60° erzeugen. Der A-Jet ist auch für die neue Basic-Line ›Maxiem‹ von Innomax verfügbar.

Bis 4 x 14 m Tischgröße

Die Omax Corporation, Kent/USA, hat die Produktpalette ihrer Wasserstrahlschneidanlagen um das Modell 160X erweitert. Das neue 160X-Jetmachining-Center bietet als großformatige Anlage gute Voraussetzungen für schnelles und akkurates Schneiden großer Teile oder Serien. Der Verfahrweg beträgt 4 x 6, 4 x 8 bis 4 x 14 m. Die Omax 160X verfügt über einen innovativen Traktionsantrieb mit hoher Positioniergenauigkeit bei gleichzeitig schnellem Vorschub. Die Y-Achse ist als Portal ausgelegt, sodass der Bediener freien Zugang zum Be- und Entladen der Maschine hat. Alle bewährten Extras wie Schwenkkopf, automatische Abrasivversorgung, Entschlammung, Höhen- und Kollisionsschutzsensor und vieles mehr sind selbstverständlich auch für die neuen Omax-Modelle erhältlich.

Die Innomax AG aus Mönchengladbach stellte auf der diesjährigen Metav auch die neue Omax-Basic-Line ›Maxiem Jetcutting Centers‹ vor. Die ganze langjährige Erfahrung der Omax Corporation, Kent (USA), wurde eingesetzt, um der stetig wachsenden Anzahl von Anwendern ein effizientes System für ein breites Spektrum an Aufgaben zu günstigen Konditionen anzubieten. Das Omax-Merkmal einfache Bedienung bei gleichzeitig hoher Leistung sollte sich auch in allen Modellen der Maxiem-Reihe wiederfinden. Die etablierte Direktpumpentechnik wird genutzt, die meisten Zubehör- und Verschleißteile sind kompatibel mit den ›großen Schwestern‹ der Omax-Reihe.

Die Maxiem-Jetcutting-Reihe besteht aus verschiedenen Modellreihen mit Verfahrwegen von 700 x 700 mm bis 4 x 14 m. Die Hochdruckpumpen stellen etwa 3500 bar zur Verfügung. Verschiedene Düsenauslegungen erlauben den fachgerechten Einsatz in unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Eine zielgerichtete Weiterentwicklung der bekannten Software ›Intellimax‹ steht dem Anwender als Steuerungssoftware zur Seite.

Bis zu 25 Prozent schneller

Die neueste Steuerungssoftware von Omax wartet wieder einmal mit einer faustdicken Überraschung auf. Alle Omax-Maschinen, die mit einem Schwenkkopf ausgerüstet sind, schneiden gleiche Teile bis zu 25 Prozent schneller durch einfaches Zuschalten einer neuen Funktion: ›Schwenk vorwärts‹.

Die Software erlaubt es nun, neben der Aktivierung des Schwenkkopfes zur Schnittwinkelkontrolle gleichzeitig eine Neigung in Richtung des Verfahrweges durchzuführen. Der typische Schleppfehler wird verkleinert, der Strahl wird leicht nach vorne geneigt. Er bleibt länger im Material und nutzt daher die vorhandene Energie besser aus. Durch diese Strategie verbessert sich auch das Schneidbild und Eckenüberschneidungen laufen noch schneller und präziser. Wie bei Omax-Software üblich, ist die Nutzung dieser Neuerung durch einfaches Anklicken aktiviert. Die Neigung errechnet sich die Software aus den bekannten Vorgaben für Materialart und -stärke.

Software-Updates und Mehrfachinstallationen gibt es für Omax-Anlagen immer ohne Berechnung. Also kann jeder Anwender durch Aufspielen der neuesten Software seine Omax noch produktiver machen.

Erschienen in Ausgabe: 04/2012