Einbaufertige Qualität

In der Welt der Blechbearbeitung erlebt das Metalldrück-Verfahren eine kleine Renaissance. Dabei sind die preisgünstige Herstellung und die hohe Festigkeit nur zwei von vielen Vorteilen.

16. November 2006

Zu den führenden Zulieferern, die diese Umformtechnik beherrschen, gehört Helmut Rübsamen. Das Unternehmen liefert seine Präzisionsformteile unter anderem an die Anlagenbauer der Energie- und Kraftwerkstechnik. Dank seiner langjährigen Erfahrung in der spanlosen Metallbearbeitung kann dieses mittelständische Zuliefer-Unternehmen einbaufertige Blechformteile in hoher Präzision und in beliebigen geometrischen Formen liefern. Besonders in der Klima- und Energietechnik haben sich die rotationssymmetrischen Hohlkörper-Bauteile von Rübsamen bewährt. Die im Metalldrück-Verfahren hergestellten Formteile sind nahtlos und bei einer dünnen Wandstärke sehr leicht und stabil. Weiterer Vorteil dieser Methode der Kaltumformung: Da nahezu keine Werkzeugkosten anfallen, lassen sich insbesondere kleine bis mittlere Stückzahlen sehr preisgünstig produzieren. Feine Bleche aus zahlreichen verschiedenen Werkstoffen bringt der nach DIN EN ISO 9001 zertifizierte Zulieferer aus Bad Marienberg in Form: Kupfer und Zinn werden ebenso verarbeitet wie Stahl, Edelstahl und Aluminium. Dabei entstehen die Drückteile aus Ronden mit Durchmessern bis zu 2.000 Millimetern und Blechdicken bis zu 6,0 Millimetern. Alternativ bietet Rübsamen auch hochwertige Stanz- und Ziehteile an, die in Pressen mit bis zu 300 Tonnen Press­kräften gefertigt werden. Allerdings ist mit der reinen Formgebung der Herstellungsprozess noch nicht abgeschlossen. Bei Bedarf werden die Bauteile durch Lochen, Stanzen oder Schweißen weiter verarbeitet und durchlaufen auf Wunsch eine Oberflächenflächen-Bearbeitung. Lackieren und Beschichten gehören hier ebenso zum Standardprogramm von Rübsamen wie das Galvanisieren oder Eloxieren der hochwertigen Gehäuse, Abschirmungen und Zylinder. Und so zuverlässig wie die Produktion erfolgt anschließend auch die termingerechte Lieferung der montagefertigen Teile an die Anlagenbauer.

Erschienen in Ausgabe: 10/2006