Ein spannendes Duo

Wer kennt das nicht: Ein großes Werkzeug soll befestigt werden – ohne teures Spezialwerkzeug oder einen starken Mann kaum denkbar. Für dieses Problem hat Enemac eine kostengünstige, mechanische Lösung gefunden: die Kraftspannmuttern ESB und ESD.

09. Februar 2016

Das Prinzip ist simpel, der Effekt groß: Bei den Kraftspannmuttern handelt es sich um ein im Außengehäuse verstecktes Planetengetriebe, das durch eine kleine Mutter, einfach und ohne großen Kraftaufwand angetrieben werden kann. Hierdurch wird das Innengewinde etwas eingezogen, wodurch das Gegenstück fest gespannt wird. Auf diese Weise kann eine Kraft von 6 bis 20 Tonnen manuell ausgeübt werden.

Die Mutter muss nur auf den vorhandenen Bolzen aufgeschraubt und oben an der kleinen Mutter mit einem Drehmoment- oder Steckschlüssel bis zum angegebenen Drehmoment gedreht werden und die Spannmutter spannt das Werkstück oder Werkzeug sicher und schnell.

Für große Werkstücke

ESB eignet sich für gleichbleibend große Werkstücke oder Werkzeuge, da hier die Einschraubtiefe durch die Sacklochbohrung begrenzt ist. Bei wechselnden Größen, kann auf die Baureihe ESD mit Durchgangsgewinde zurückgegriffen werden; sie verfügt über einen unbegrenzten Hub.

Einsetzbar sind die beiden Typen beim Spannen von Förderbändern, bei Werkzeugen in Pressen und Stanzen oder bei Werkstücken beim Schweißen. Auf Wunsch sind auch Sondervarianten, wie Hochtemperaturausführungen für den Gießereibereich oder Schmierungen mit Lebensmittelfett für Lebensmittel- und Labortechnik möglich.