Ein Laserlichtkabel - zwei Anwendungen

2in1-Faser ermöglicht Schweißen und Schneiden durch einfachen Optiktausch

04. November 2010
Bild 1: Ein Laserlichtkabel - zwei Anwendungen
Bild 1: Ein Laserlichtkabel - zwei Anwendungen

Mit nur einem Laserlichtkabel optimal schweißen und schneiden: Möglich macht dies beim Lasersystem TruLaser Cell 7040 mit Scheibenlaser die neue 2in1-Faser. Sie hat einen inneren Faserkern mit einem Durchmesser von 100 µm und einen äußeren Faserring mit einem Durchmesser von 400 oder 600 µm. Dadurch erreicht der Laserstrahl des Scheibenlasers am Werkstück den für die jeweilige Anwendung optimalen Fokusdurchmesser und die ideale Tiefenschärfe.

Anwender, die ihr Bauteil schweißen möchten, benötigen für ein optimales Bearbeitungsergebnis am Werkstück eine geringere Strahlqualität als beim Schneiden. Um dies zu erreichen, genügt die Defokussierung des Laserstrahls alleine nicht. Deshalb ist bei einem Verfahrenswechsel meist auch ein Wechsel des Laserlichtkabels erforderlich. Denn der Laserstrahl erreicht das Werkstück nur dann mit den erforderlichen Parametern, wenn der Durchmesser des Laserlichtkabels zur jeweiligen Applikation passt.

Die neue 2in1-Faser, die Trumpf für die TruLaser Cell 7040 mit TruDisk Scheibenlaser entwickelt hat, beinhaltet zwei konzentrische Faser-Durchmesser in nur einem Laserlichtkabel. Beim Schneiden wird der Laserstrahl in den inneren Faserkern mit einem Durchmesser von 100 µm eingekoppelt und beim Schweißen in den äußeren Ringkern mit einem Durchmesser von 400 oder 600 µm. Dadurch gewährleistet die 2in1-Faser, dass der Laserstrahl das Werkstück mit der richtigen Tiefenschärfe und dem richtigen Fokusdurchmesser konzentrisch erreicht.

Wechselt der Anwender bei der TruLaser Cell 7040 fiber vom Schneiden zum Schweißen, muss er lediglich die Bearbeitungsoptik austauschen. Die Systemsteuerung der TruLaser Cell 7040 erkennt, ob geschweißt oder geschnitten werden soll und koppelt den Laserstrahl automatisch über einen Core-Switch-Schalter in den inneren Faserkern oder den äußeren Ringkern ein. Die neue Fasertechnologie sorgt damit nicht nur für optimale Bearbeitungsergebnisse, sondern reduziert auch die Nebenzeiten.