Dank der hauseigenen Konstruktions- und Entwicklungsabteilung ist Aumayr in der Lage, kundenspezifische Produkte von Grund auf zu entwickeln und zu produzieren.

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Diese Metalltechnik erlaubt es Aumayr, auch solche Luftleitungen herzustellen, bei denen ein konventioneller Lüftungsbauer an seine Grenzen stoßen würde: Anfang 2018 erhielt das Unternehmen einen Großauftrag zur Lieferung geschweißter Edelstahl-Luftleitungen.

Schon bei der Kalkulation des Angebots wurde klar, dass infolge Hunderter Laufmeter Schweißnaht und hohen Qualitätsansprüchen neue Alternativen zum bisher praktizierten manuellen Schweißen notwendig waren. Vor allem mussten Blechstärken bis vier Millimeter verzugsfrei und in gleichbleibend hoher Qualität zu teilweise sechs Meter langen, 2,5 Meter hohen und 1,5 Meter breiten Luftleitungskomponenten verschweißt werden.

Wesentliche Ziele in der Produktion der Lüftungskomponenten waren ein mechanisierter Schweißprozess, eine perfekte Schweißnahtqualität an allen Komponenten sowie eine Kostenoptimierung durch Wegfall von Nacharbeit und eine höhere Schweißgeschwindigkeit.

Mechanisierung, Qualität und Wirtschaftlichkeit

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Um diese Kriterien zu erfüllen, entschied sich Aumayr zum Kauf eines Schweißtraktors von Fronius. Die Wahl fiel auf den robusten und flexiblen Arcrover 22. »Die kompakte Bauweise des Schweißfahrwerks und seine Kompatibilität zu den sich schon im Haus befindlichen Fronius-Schweißgeräten TPS 5000 CMT und TPS/i 500 waren die primären Gründe für die Anschaffung.

Seit März 2018 haben wir den Arcrover 22 im Einsatz. Unsere Schweißer schätzen vor allem die Robustheit und leichte Bedienbarkeit des Schweißtraktors«, erläutert Erwin Kunst, Leiter des Geschäftsfelds Metalltechnik bei Aumayr, und fährt fort: »Schon bei den ersten Tests konnten wir eine bessere und vor allem gleichbleibende Qualität der Schweißnähte bei höherer Schweißgeschwindigkeit feststellen. Außerdem ist das Fahrwerk leicht zu montieren und bleibt dank seiner Führungsschienen immer in der Spur.«

Perfektion durch Prozess-Mix

Für die bestmögliche Wurzelerfassung beim Schweißen der rund vier Millimeter dicken Seitenwände der Lüftungskomponenten entschieden sich die Schweißexperten für einen Puls-Prozess mit durchschnittlich 300 Ampere Stromstärke. Dieser gewährleistet die notwendige Wärmeeinbringung. Für das Segmentschweißen der Flanschplatten und Versteifungsrippen in Quer- und Längsrichtung wurde der etwas ›kältere‹ Fronius-CMT-Mix-Prozess (Cold Metal Transfer) eingesetzt. Dieser stimmt das Verhältnis zwischen heißen Puls-Prozesszyklen und kalten CMT-Prozessphasen anwendungsspezifisch ab. Das Ergebnis sind nahezu spritzerfreie Metallverbindungen ohne jeden Verzug.

»In den Arcrover 22 zu investieren war die absolut richtige Entscheidung.«

— Erwin Kunst, Leiter des Geschäftsfelds Metalltechnik bei Aumayr

»Die konstante Fahrgeschwindigkeit des Schweißtraktors in Kombination mit den richtigen Schweißprozessen waren die wesentlichen Faktoren für die hohe und konstant reproduzierbare Qualität der Schweißnähte«, erklärt Erwin Kunst. »Letztendlich wurden unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Ein besonderes Dankeschön gebührt den Fronius-Schweißexperten, die uns von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite standen. Gemeinsam konnten wir sowohl die Schweißqualität als auch die Produktionszeiten maßgeblich optimieren. In den Arcrover 22 zu investieren war die absolut richtige Entscheidung.«