DVS Congress mit neuem Konzept

Der DVS Congress geht ab dem kommenden Jahr mit einem neuen Konzept an den Start: Die Veranstaltung wird forschungsbezogener und drei Tage dauern.

23. Oktober 2019
DVS Congress mit neuem Konzept
Der DVS Congress war auch 2019 Treffpunkt für die fügetechnische Branche. (Bild: DVS/Birgit Döring)

In seinem neuen Veranstaltungskonzept räumt der DVS der Forschungsarbeit mehr Platz ein. Zusammen mit der Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren des DVS werden bei dem Kongress im kommenden Jahr die Ergebnisse von Forschungsprojekten aus der fügetechnischen Gemeinschaftsarbeit präsentiert. Der nächste DVS Congress findet vom 14. bis 16. September 2020 in Koblenz statt.

»Der DVS und die Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren leisten in ihren Forschungsgremien und Arbeitsgruppen wichtige Arbeit für die Branche. Mit dem neuen DVS Congress 2020 möchten wir ein branchenübergreifendes, anwendungsorientiertes Forum bieten, um die Forschungsergebnisse den Unternehmen transparent zur Verfügung zu stellen«, kommentiert Jens Jerzembeck, Leiter der Abteilung Forschung und Technik im DVS die Entscheidung, den Kongress um einen Tag zu verlängern.

Erfolgreiche Veranstaltung

Fast 500 Besucher konnte der DVS Congress in Rostock in diesem Jahr verzeichnen. Damit gehört er zu den erfolgreichsten Fachveranstaltungen der fügetechnischen Branche. Neben den bekannten Themen, wie Brücken- oder Stahlbau, hatte der DVS besonders die Themen Offshore, Schiffbau sowie Anlagen , Rohrleitungs- und Behälterbau im Blick. Außerdem wurden Ergebnisse aus dem Einsatz von virtuellen Schweißtrainern in der Aus- und Weiterbildung oder Roboter- und Automatisierungslösungen präsentiert.

Außerdem hat der Verband zwei Referenten mit den DVS-Nachwuchspreisen ausgezeichnet. Tim Ungethüm von der TU Dresden und Timm Evers von der RWTH Aachen konnten die Fachjury mit ihren Vorträgen über die Entwicklung eines richtungsunabhängigen WIG-Heißdrahtprozesses für die drahtbasierende, additive Fertigung metallischer Bauteile und über die Erweiterung des Werkstoff- und Verarbeitungsspektrums im Windenergieanlagenbau überzeugen.