Durchblick dank Luftstrom:

Windvorhang für Kameragehäuse von Autovimation

24. Februar 2011

In rauen industriellen Umgebungen sind Staub, Sprühnebel oder Spritzwasser oft ein Hindernis für den Einsatz von Kamerasystemen – dies gilt insbesondere dann, wenn die Kamera anwendungsbedingt nach oben gerichtet sein muss. Für solche Applikationen hat Autovimation einen Windvorhang entwickelt, der die Frontscheibe des Kameragehäuses zuverlässig von Verschmutzungen freihält und so den Einsatz selbst in anspruchsvollsten Umgebungen ermöglicht. Der höchst kompakte Windvorhang, der sich einfach an allen Schutzgehäusen von Autovimation anbringen lässt, verlängert das Gehäuse um nur 10 mm. Durch das seitlich am Windvorhang montierte Regelventil tritt die Druckluft (5 bar, 50-100 l/min) in den Windvorhang ein. Im Innern des Aufsatzes tritt die Luft durch Düsen direkt über der Frontscheibe des Gehäuses wieder aus. Durch die Anordnung der Düsen wird dabei ein „Tornado-Effekt“ erzeugt, der auf die Frontscheibe zufliegende Fremdkörper bei minimalem Luftverbrauch effektiv ablenkt und somit für klaren Durchblick sorgt. Ein Luftstrom von 50 l/min reicht hierfür in den meisten Fällen bereits aus. Ein aufgesetzter Tubus kann die Effektivität bei Bildwinkeln unter 30° noch weiter steigern. Der Windvorhang kann im Dauerbetrieb oder nur kurz vor der Bildaufnahme zur Reinigung der Frontscheibe eingesetzt werden. Praxistests haben gezeigt, dass das System auch Ölnebel und Aluminiumspäne von der Frontscheibe fernhält und diese wirkungsvoll entfernt.